Christiane Hörbiger hat keine Lust auf Ruhe
Charaktermimin startet mit einem Quotenhit

Viel Neues von der Grande Dame des Austro-Films: Das erste Interview zur Causa ,Die Geschworene‘

Christiane Hörbiger hat keine Lust auf Ruhe
Charaktermimin startet mit einem Quotenhit

Hörbiger, 68, Grande Dame: Sie ist die erklärte Diva des heimischen TV- und Kinofilms: Wo „Die Hörbiger“ auftritt, ist Millionenpublikum garantiert. Im Interview mit NEWS gibt sie sich bescheiden: „Ich habe im Leben viel Glück gehabt.“

Ihre Mutter, die Theatergigantin Paula Wessely, hatte sich ab der Vermählung mit Attila Hörbiger jegliches Rollenrisiko verboten. Ganz anders die Tochter, schillerndster Spross des legendären Schauspiel-Clans, Christiane Hörbiger. Diva, Publikumsliebling und Grande Dame des österreichischen Filmes in Personalunion. Mit 68 Jahren hochgefragt, vielfach preisgekrönt, am Zenit ihrer sensationellen Karriere, ist sie spätestens seit ihrer grandiosen Performance als „Gottesanbeterin“, als sie im Kino trittsicher auf den Spuren des mörderischen Falles Blauensteiner wandelte, dennoch Garant für die Lust an der Provokation.
Demnächst erscheint die Entertainment-Queen erneut in einer spektakulären Rolle. In „Die Geschworene“ wird ein ebenso spektakulärer Justizskandal der 80er-Jahre beleuchtet, der frappant an den Fall Foco um einen Prostituiertenmord-Prozess gemahnt, jedoch, wie alle Beteiligten betonen, auf einem fiktiven Roman beruht. Verfasst wurde dieser von einer Anwältin, unter dem Pseudonym Katharina Zara. Regie führte der Steirer Nikolaus Leytner, der schon mit „Drei Herren“ wunderbar anrührendes Austro-Kino ablieferte und hier für Hochspannung sorgt.

Eine bürgerliche Frau. Hörbiger brilliert als „Frau, die hinterm Herd hervorkommt und eine enorme Zivilcourage beweist“. Warum sie die Rolle fasziniert habe? Eine etwas bürgerliche Frau, das spiele ich ganz gerne, und das kann ich, glaube ich, auch ganz gut. Eine, die nicht auffallen möchte im Leben: Hausfrau, Mutter, Großmutter, die vom Staat gezwungen wird, als Geschworene aufzutreten, was einem jeden von uns passieren könnte.“

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