Chelsea will Drogba an AC Milan abgeben:
Schewtschenko gilt aber als unverkäuflich

AC Milan auch an Eto'o und Adebayor interessiert Manchester City buhlt um Dienste von Ronaldinho

Chelsea will Drogba an AC Milan abgeben:
Schewtschenko gilt aber als unverkäuflich © Bild: Reuters/Martinez

Die Bemühungen von AC Milan um eine Rückkehr des ukrainischen Chelsea-Stars Andrej Schewtschenko scheinen keine Früchte zu tragen. Chelsea hat Schewtschenko als "unverkäuflich" bezeichnet und stattdessen Verhandlungen mit Didier Drogba angeboten, berichtete Milan-Vize Adriano Galliani in der "Gazzetta dello Sport". Gleichzeitig ist der Berlusconi-Club an Arsenals Emmanuel Adebayor und Barcelonas Samuel Eto'o interessiert. Eto'os Vereinskollege Ronaldinho könnte unterdessen statt bei Milan nächste Saison vielleicht bei Manchester City landen.

Schewtschenkos Rückkehr gilt als einer der großen Wünsche des Milan-Präsidenten und -Besitzer Silvio Berlusconi. "Für uns wäre er die beste Lösung", hatte Berlusconi kürzlich in einem Interview verlauten lassen. Der 30-jährige Angreifer hatte Milan im Mai 2006 in Richtung Chelsea verlassen - das ihn nun nicht mehr hergeben will. "Leider bekamen wir die befürchtete Antwort", konstatierte Galliani. "Das macht uns sehr traurig." Ob die möglichen Verhandlungen mit Drogba (Elfenbeinküste) aufgenommen werden, wurde vorerst nicht bekannt.

Adebayor stünde einem Wechsel nach Mailand laut Galliani unterdessen durchaus positiv gegenüber. Die Erfolgsaussichten für eine Verpflichtung des Stürmers aus Togo stehen jedoch auch nicht besonders gut. Arsenals Trainer Arsene Wenger erinnerte Milan daran, dass Adebayor einen Vertrag bis 2011 habe und man nicht gewillt sei ihn früher herzugeben. Wenger zeigte sich auch zuversichtlich, den Versuchen von Real Madrid standzuhalten, den spanischen Jungstar Cesc Fabregas abzuwerben.

Milan formulierte auch Interesse an einer Verpflichtung von Samuel Eto'o vom FC Barcelona. Ein anderer Transfer von Barcelona zu Milan, der schon sehr wahrscheinlich schien, dürfte indes nichts werden: Ronaldinho könnte vielmehr - zumindest wenn es nach Manchester City geht - nächste Saison in der Premier League spielen. Barcelona hat grünes Licht für Verhandlungen in Richtung England gegeben, und City-Vorsitzender Garry Cook meinte gegenüber der BBC, auch wenn man noch weit entfernt von einer Fixierung des Deals sei, wäre ManCity für Ronaldinho eine "gute Adresse, um zu zeigen, dass er einer der besten Fußballer der Welt ist".

(apa/red)

JETZT WETTEN MIT HAPPYBET!
Click!