Champions League von

Mourinho muss zuschauen

Reals Exzentriker sitzt Strafe nach Eskapaden im Halbfinale gegen Barcelona ab

Champions League - Mourinho muss zuschauen © Bild: Reuters/Comas

Wenn das Starensemble von Real Madrid am Mittwoch in Zagreb gegen Dinamo den nächsten Anlauf zum zehnten Triumph im wertvollsten Europacup-Bewerb, den ersten seit 2002, nimmt, hockt sein exzentrischer Startrainer Jose Mourinho an einem unbekannten Ort vorm TV-Gerät.

Der Portugiese darf wieder einmal nicht ins Stadion. Der 48-Jährige verbüßt nach höhnischen Gesten und Verschwörungstheorien nach dem jüngsten Halbfinale gegen den FC Barcelona noch zwei Partien seiner Sperre. Mourinho muss ohne den verletzten Kaka (Rückenbeschwerden) auskommen und voraussichtlich den Deutschen Sami Khedira durch seinen Landsmann Favio Coentrao ersetzen.

Auch ManU träumt nach der Niederlage im heurigen Finale gegen Barca vom Titel, dem vierten der Clubhistorie. "Das erste Gruppenspiel ist das schwerste für uns", sagte Trainer Alex Ferguson vor dem Start in Lissabon gegen Benfica. Für ManU spricht, dass die Engländer in der Champions League seit 540 Minuten ohne Gegentor sind. Und dass Topstürmer Rooney zur Zeit wieder trifft, wie er will. Zuletzt gegen Arsenal (8:2) und Bolton Wanderers (5:0) erzielte der 25-jährige Stürmer jeweils einen Dreierpack.