Champions League von

Die Geldmaschine

Die UEFA schüttet an die Champions-League-Vereine heuer über 758 Millionen Euro aus

Champions League - Die Geldmaschine © Bild: Reuters/Gea

In der Champions League wird zur Jagd auf Titelverteidiger FC Barcelona geblasen. Erster Herausforderer der Katalanen ist im Camp Nou der AC Milan. Im Finale Ende Mai in Londoner Wembley-Stadion hat Manchester United gegen Barca klar 1:3 verloren, den Kampf um das Geld in der Königsklasse aber gewonnen. Auf das Konto der Engländer flossen insgesamt 53,197 Mio. Euro aus den gut gefüllten Schatullen der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Der FC Barcelona musste sich hingegen mit 51,025 Millionen trösten.

Die UEFA-Champions League ist eine Milliarden-Maschine mit lukrativen Einnahmen. 758,6 Millionen Euro schüttet die UEFA in der Saison 2011/12 aus. Davon sind 417,5 Mio. feste Beträge wie Startgeld, Spiel- und Leistungsprämien. 341,1 Mio. kommen aus dem Marktpool, dessen Volumen pro Nation verschieden und abhängig von den Fernsehgeldern ist, die aus den jeweiligen Ländern an die UEFA bezahlt werden.

Neben dem Startgeld (3,9 Mio.) gibt es in der Gruppenphase pro Partie einen Spielbonus von 550.000 Euro, jeder Sieg in den Gruppenspielen wird mit 800.000 Euro belohnt, ein Unentschieden bringt die Hälfte. In den K.o.-Runden ab dem Achtelfinale (3 Mio.) steigern sich die Prämien kontinuierlich bis zum Endspiel (Sieger 9, Verlierer 5,6 Mio.), das 2012 in der Münchner Allianz Arena ausgetragen wird.

Jeder der 32 Clubs, die bis zum 6./7. Dezember in den acht Gruppen die Achtelfinalisten ermitteln, darf mit mindestens insgesamt 7,2 Millionen Euro auf der Habenseite planen. Als Optimum lässt sich nach Angaben der UEFA die erkleckliche Summe von 31,5 Millionen Euro einstreichen - ohne Berücksichtigung des Anteils am Marktpool. Krösus auf diesem Sektor war 2010/11 der Chelsea FC mit 27,023 Mio.