Causa Telekom von

Gartlehner bot "Breitband-Honig" an

NEWS veröffentlicht Email-Verkehr zwischen SPÖ-Politiker und Telekom

Causa Telekom - Gartlehner bot "Breitband-Honig" an © Bild: APA/Neubauer

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe Email-Verkehr zwischen dem früheren SPÖ-Telekomsprecher Kurt Gartlehner und dem Telekom-Management. Gartlehner hat seine Telekomsprecher-Funktion vor kurzem zurückgelegt, nachdem publik wurde, dass er von Unternehmen des Telekom-Lobbyisten 106.000 Euro erhalten hatte und die Staatsanwaltschaft die Aufhebung von Gartlehners parlamentarischer Immunität beantragt hat.

Gartlehner hatte dem Telekom-Vorstand im September 2007 unter dem Titel „Breitband einmal anders kommunizieren“ Honig eines von ihm betreuten Bienenwirtschaftsprojektes in den Kalkalpen angeboten. Dieser Honig sei ein „Breitband-Lebenselixir“ und passe daher bestens zur Breitband-Initiative. Zitat: „Dieses Produkt wäre bestens für Marketing/PR-Aktivitäten geeignet, z.B. für Ihre Geschäftskunden, da der Bezug zu Breitband und zu Innovation symbolisch/sympathisch herstellbar ist.“

Gartlehner weiter: „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mit diesem Breitband-Präsent Ihr Interesse für eine Verwendung bei Telekom PR/Marketing finden könnten.“

Auch in weiteren Fällen trug Gartlehner Geschäftsideen an die Telekom heran. Als die Telekom einmal nicht auf ein „Ideenpapier“ Gartlehners reagierte, schrieb er trotzig: „Sind diese Konzeptideen für die TA ein Thema, ansonsten muss ich anderweitig nach Vermarktern suchen.“

Kommentare

Gartlehner und der Honig Ich frag mich, was ist schlecht dran, wenn ein Abgeordneter aus einem wirtschaftlich schlecht gestelltem Bezirk versucht, ein gutes Produkt unter die Leut zu bringen - und wenn es die Telekom ist!! Man versucht doch immer dort, wo man Zugang hat, seine Ideen unterzubringen.
Ist es nicht besser, einen guten Honig von einem Abgeordneten "angeleiert" zu bekommen als einen z. B. aus China, von dem man nicht weiss, was drin ist?? Denkt niemand an die Imker in diesem Gebiet, die auf "ihren Abgeordneten" große Hoffnung gesetzt hatten?? Nicht alles ist schlecht und zu verurteilen, was ein Politiker macht. Alles in einen Topf zu schmeissen sollten sich die Damen und Herren Journalisten auch abgewöhnen, es gibt auch gute u schlechte Journalisten. Das ist wieder einmal ein eher schlechtes Beispiel

Breitband Diese Breitband-Telekom-Korruptionisten sind auf keinen Fall auf Schmalspur gefahren. Soviel steht fest.
http://gedaunknsplitta.blog.de

Die telekom So hat eben jede politische Partei ihre schwarzen Schafe. Nur was macht man damit? Man hievt sie in besser dotierte Positionen und wartet bis Gras darüber gewachsen ist. Das nennt man dann Aufklärung!

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