Castro ringt angeblich mit Tod: "Wieder in Sierra Maestra & kämpft um sein Leben"

Krankheit mit Zeit als Guerillakämpfer verglichen Chavez sprach mit kranken kubanischem Staatschef

Der erkrankte kubanische Staatschef Fidel Castro kämpft nach den Worten des venezolanischen Präsidenten Chavez um sein Leben. Chavez sprach vor wenigen Tagen fast eine halbe Stunde lang mit Castro. Ende Juli hatte Castro mitgeteilt, dass er sich einer Notoperation am Darm habe unterziehen müssen. Offiziell wurde seither wenig über seinen Gesundheitszustand bekannt.

Chavez verglich Castros Bemühungen um eine Genesung mit dessen Kampf gegen die Regierung als Guerillakämpfer in den 50er Jahren: "Castro ist wieder in der Sierra Maestra und kämpft um sein Leben", sagte Chavez nach einem Gipfel der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Mercosur) in Rio de Janeiro.

Spekulationen über eine Krebserkrankung Castros wiesen kubanische Regierungsbeamte zurück. Seine Amtsgeschäfte übertrug Fidel seinem Bruder, Verteidigungsminister Raul Castro. (apa)