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Milde Strafe für Tevez

ManCity-Star muss 250 Stunden Sozialdienst ableisten - auch Nasri mit Fahrverbot

Carlos Tevez nach seiner Verurteilung. © Bild: imago sportfotodienst

Manchester-City-Torjäger Carlos Tevez ist am Mittwoch wegen seiner Verkehrssünden in England zu einer Geldstrafe von 1.000 Pfund (1.180 Euro) sowie 250 Stunden Sozialarbeit verurteilt worden.

Der 29-jährige Fußball-Star bekannte sich vor dem Bezirksgericht in Macclesfield schuldig, weil er gegen sein halbjähriges Fahrverbot auf Großbritanniens Straßen verstoßen hatte. Das Urteil fiel deshalb milde aus, im schlimmsten Fall hätte Tevez eine Gefängnisstrafe von bis zu einem halben Jahr drohen können.

Argentinier scheitert an Englisch-Kenntnissen

Tevez war auf der Insel zweimal mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden und hatte sich zudem nicht im Besitz einer in Großbritannien gültigen Fahrlizenz befunden. Diese Vergehen zogen Strafen von insgesamt 1.540 Pfund (1.820 Euro) nach sich, die Tevez allesamt nicht bezahlte - wegen mangelnder Englisch-Kenntnisse. In den von den Behörden versandten Briefen wurde nämlich ausschließlich das Wort "constabulary" und nicht "police" für Polizei verwendet, weshalb Tevez die Schreiben für unwichtig erachtete. Diese Missachtung zog ein sechsmonatiges Jahr Fahrverbot nach sich, gegen das Tevez am 7. März verstieß und deshalb kurzzeitig festgenommen wurde.

Auch Nasri fasste sechsmonatiges Fahrverbot aus

Neben Tevez hat es auch den französischen Fußball-Legionär Samir Nasri als zweiten Spieler von Englands Meister Manchester City erwischt. Dieser wurde mit einem sechsmonatigen Fahrverbot belegt. Die verhängte Strafe geht zurück auf Verkehrsvergehen im Jahr 2011. Damals war der Mercedes von Nasri dreimal wegen überhöhter Geschwindigkeit "geblitzt" worden.

In allen drei Fällen hatte es Nasri verabsäumt, die Polizei zu informieren, wer sein Auto damals gesteuert hatte. Neben dem Fahrverbot für ein halbes Jahr muss der 25-Jährige auch eine Gesamtstrafe von 1.900 Pfund (2.240 Euro) bezahlen, wie englische Medien am Donnerstag berichteten.

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