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Caritas: Regierungsprogramm schwächelt bei Armen

Kirchliche Hilfsorganisation warnt vor Einschnitten im Sozialbereich

Die katholische Hilfsorganisation Caritas warnt die neue ÖVP-FPÖ-Regierung vor Einschnitten im Sozialbereich. "Das 182 Seiten starke Regierungsprogramm schwächelt dort, wo es um armutsbetroffene Menschen geht - etwa um Alleinerziehende, um kinderreiche Familien und um arbeitslose Menschen", erklärte Caritas-Präsident Michael Landau am Dienstag in einer Aussendung.

Der Druck auf jene, die heute bereits am stärksten von Armut betroffen sind, dürfe in Zukunft nicht noch weiter steigen, meinte Landau. "Teurer als bei armutsbetroffenen Menschen kann man nicht sparen." Als Caritas habe man sich anstelle von Kürzungen bei den Schwächsten ein stärkeres Bekenntnis zur Armutsbekämpfung gewünscht.

Als positiv wertet Landau, dass Reformen etwa im Bereich der Pflege, der Pensionen oder im Hospizbereich angegangen werden sollen.

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