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Grasgeflüster in
Österreich - der Report

Immer mehr Cannabis-Konsumenten ziehen Hanf-Pflanzen in ihren Wohnungen

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    Grasgeflüster

    Cannabis zu konsumieren, ist zwar nicht verboten, setzt allerdings den Besitz, mitunter auch den Erwerb voraus. Beides ist wiederum strafbar.

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    Grasgeflüster

    Grün ist die Hoffnung. Einen halben Hektar Fläche hat "Grower" Marc M. für den Anbau zur Verfügung. Noch nützt er davon nur einen kleinen Teil. Sollte Cannabis legal werden, will er richtig durchstarten.

Soll der Kauf von Cannabis künftig legal sein? Diese Diskussion reißt auch in Österreich nicht ab. Immer mehr Cannabis-Konsumenten ziehen Hanf-Pflanzen in ihren Wohnungen, im Garten oder im Keller groß.

News hat bereits 2014 eine große Reportage veröffentlicht - über Plantagenbesitzer und ihre - noch - geheimen Welten:

Vor wenigen Tagen war Erntezeit: Von 170 Cannabis-Pflanzen hat Marc M. die Blüten abgeschnitten, sie wie nasse Socken im Raum aufgehängt und trocknen lassen. Dann hat der 38-Jährige die berauschende Rauchware in Säckchen gefüllt, feinsäuberlich nach aktivierenden oder beruhigenden Sorten getrennt, um sie unters Volk zu bringen. Marc sieht sich nicht als Drogenproduzent, geschweige denn als Dealer. Aber vor dem Gesetz ist er das. Er sagt: "Ich sehe in dem, was ich mache, kein Verbrechen."

40 Arbeitsplätze im ersten Jahr

Der Ort, an dem nebst Cannabis-Pflanzen auch viele Hoffnungen gedeihen, liegt irgendwo in Niederösterreich. Der ahnungslose Nachbar winkt, wenn er an der Gärtnerei vorbei radelt. Den Bürgermeister, so Marc, habe er von seinem illegalen Schaffen informiert. Sollte der Handel mit Cannabis, und damit rechnet er fest, in Österreich bald schon legal werden, wäre in seiner Gärtnerei auf einem Grundstück von einem halben Hektar für gut 300 Mal mehr Pflanzen Platz, als er jetzt besitzt. 40 Arbeitsplätze könne er im ersten Jahr schaffen. Und wenn der Laden boomt, noch mehr.

Im Moment hat Marc vier Mitarbeiter, die er mit Naturalien bezahlt.

Eine Wissenschaft für sich

Marc ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Er spricht Salzburger Dialekt, wohnt in einer Gemeindewohnung in einem Wiener Randbezirk. Als Dealer harter Drogen ist er schon im Gefängnis gesessen. Jetzt will er nur noch Gutes tun. Seiner Mutter sagt er, habe Hanf im Kampf gegen den Krebs geholfen. Sein Großvater, jahrelang Alkoholiker, brauche nur noch seinen Liter Cannabis-Tee am Tag. Der macht nicht high, aber entspannt. Marc hat auch Öle gegen Kopfweh im Sortiment.

Um sechs Uhr früh steht er jeden Tag auf, eine Stunde fährt er zu seiner Gärtnerei, dann kümmert er sich um seine "Damen", wie er seine Pflanzen nennt. Schädlinge bekämpft er mit Brennnesselsaft, den Dünger stellt er selbst her. Die Samen bestellt er ganz legal per Katalog. "Die Aufzucht", sagt Marc, "ist eine Wissenschaft für sich." Wenn alles nach Plan läuft, werfe die Plantage zwei Kilogramm Cannabis pro Woche ab. Im Monat nimmt er mit dem Verkauf an die 10.000 Euro ein, den Großteil des Geldes investiert er in seinen Betrieb. Die Nachfrage nach seinen Produkten sei enorm. "Ich könnte illegal Millionen verdienen. Aber ich möchte legal anbauen und auch Steuern bezahlen," sagt Marc -und zieht an seinem Joint.

High-Noon in Österreich

Hanf, so stellt der "Bericht zur Drogensituation 2013" des Gesundheitsministeriums fest, sei in der breiten Bevölkerung angekommen: "Cannabis ist nach wie vor die einzige illegale Droge mit einer nennenswerten Konsumprävalenz in der Allgemeinbevölkerung." Die Insider vom Cannabis Social Club schätzen, dass bereits jeder dritte Österreicher Erfahrungen mit Hanfprodukten gemacht hat, und etwa vier Millionen diese zumindest manchmal konsumieren. Immer mehr von ihnen bauen mittlerweile ihre Pflanzen selbst an -im Garten, im Keller, in der Wohnung. Weil sie nicht mit Dealern in Kontakt kommen wollen.

Laut des Suchtmittelberichts des Bundeskriminalamts hat die Polizei 2014 1.326 Kilo Cannabis-Produkte sichergestellt. Schwarzmarktwert: 10.608.000 Euro.

Der Kampf gegen das Gesetz

In einem Raum zwischen Schachteln und Dosen treffen sich drei Männer um die 50, wälzen Unterlagen und trinken Kaffee. Einer von ihnen: Wilhelm Wallner, Obmann des Cannabis Social Clubs Salzburg. Er kämpft öffentlich für die Legalisierung von Cannabis. Der Frührentner beginnt über seine lange Leidensgeschichte zu erzählen. Vor zehn Jahren hat er sich bei einem Arbeitsunfall eine Fußgelenksverletzung zugezogen. Nach einer falschen Diagnose nützte der Knorpel derart ab, dass er jetzt ein künstliches Gelenk und chronische Schmerzen hat. Bis 2008 nahm er dagegen Morphium, das zu einer starken Abhängigkeit mit massiven Nebenwirkungen führt.

Mit Hilfe von Cannabis, sagt Wallner, habe er sich nach vier Jahren vom Morphium entwöhnt und das Leben erträglich machen können. "Auf einer Schmerzskala von 0 bis 10 war ich auf acht. Dank Cannabis-Produkten bin ich auf 2,5." Das in der Pflanze enthaltene CBD wirke entkrampfend, entzündungshemmend und angstlösend, das THC gegen Schmerzen. Wallner bekam teure Produkte, welche diese Stoffe enthielten, von Ärzten verschrieben, eine Packung kostet 700 Euro. "Aber wie hätte ich mir diese Medikamente leisten sollen?" Also züchtete er selbst Pflanzen, wurde von der Polizei erwischt, erhielt eine Geldstrafe von 600 Euro. Jetzt wartet er darauf, als Kranker legal anbauen zu dürfen. Eine Gesetzesübertretung will er nicht mehr riskieren: "Obwohl ich da eigentlich kein Unrechtsbewusstsein habe."

Lieber Cannabis als Alkohol

In einem Dorf in Oberösterreich, wo sich Häuschen neben Häuschen reiht, und an jeder Straßenbiegung ein Marterl steht, sind die Straßen am Sonntag menschenleer. In einem Garten mäht ein Mann den Rasen, sein Sohn hat es mehr mit dem Grünzeug, das im Heizungskeller gedeiht. An der Haustüre heißt es Schuhe ausziehen, vorbei an der Mutter, die im dampfenden Kochtopf rührt, hinunter in das Refugium von Hannes S. Ein paar Schlösser aufund wieder zugesperrt, und schon präsentiert der 24-Jährige stolz seine Plantage.

Neun Pflanzen sind es, die er gerade in die Blüte treibt. Er dreht das Licht auf, aber nur kurz. Die Pflanzen sollen nicht gestört werden.

Hannes, der viel lächelt, aber wenig spricht, hatte früher ein Alkoholproblem: "Ich habe dann viel geschlägert." Jetzt raucht er schon vor der Arbeit als Handwerker seinen ersten Joint, in der Mittagspause den zweiten. Zu Hause konsumiert er Gras mit der Bong: "Stinkt weniger, die Wirkung ist intensiver." Seine Eltern sind erleichtert, dass er nun ruhiger ist. Über die Vorgänge im Keller wollen sie nichts wissen. Hannes sagt: "Cannabis erweitert mein Bewusstsein, und ja, ich bin süchtig." Seit sechs Jahren kifft er. Weil sein Eigengebrauch hoch ist, baut er seit zwei Jahren selber an. Was er dafür braucht, hat er in einem Spezial-Geschäft erstanden, einem sogenannten Growshop. Legal.

Ganz entspannt beraten werden

Der größte Shop dieser Art in ganz Europa heißt "Grow City" und steht in Vösendorf, etwas versteckt und doch gleich neben der Shopping City Süd. Die Verkäufer sausen mit Rollern durch die Ausstellungsräume von 1.000 Quadratmetern Größe. Es riecht nach Hanf. Zu kaufen gibt es hier Aufzucht-Zelte, Lampen, Thermometer und Filter für "Zierpflanzen". In den feilgebotenen Wasserpfeifen könnte theoretisch auch Tabak konsumiert werden. Hanf-Stecklinge gibt es hier nicht -sondern im Geschäft nebenan. Zur Begrüßung reicht der Verkäufer einen Bio-Erfrischungsdrink, dann nimmt er sich Zeit für eine ausführliche Beratung. Dem Anfänger empfiehlt er ein Set für 375 Euro. Rund 50 Euro kommen mit Thermometer, Erde, Töpfen und Dünger dazu. Mit dabei ist auch ein Filter, der dem entlarvenden Geruch der Cannabispflanzen den Garaus macht. Für den Gedeih des Grünzeugs ist es wichtig, das Verhältnis der Stunden, in denen die Pflanze dem Licht beziehungsweise der Dunkelheit ausgesetzt wird, genau zu bemessen. "Die Zeitschaltuhr nie auf einen zwölf Stunden Rhythmus stellen", warnt der Verkäufer, "Sonst würde die Pflanze blühen. Das wäre illegal und das wollen wir ja nicht."

© Video: News.at

Kommentare

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Angie624 melden

Teil 1: Zitat: "Die Insider vom Cannabis Social Club schätzen, dass bereits jeder dritte Österreicher Erfahrungen mit Hanfprodukten gemacht hat, und etwa vier Millionen diese zumindest manchmal konsumieren." Österreich hat knapp 9 Mio. Einwohner (inkl. Kinder!). Jeder dritte nur hat Erfahrungen mit Hanf gemacht aber 4 Mio. (das wäre beinahe jeder Zweite!) konsumiert es?

Angie624 melden

Wie geht das? Die Anzahl der Leute, die Erfahrungen mit Hanfprodukten gemacht haben, ist niedriger als die Anzahl der Personen, die es konsumieren? Haben nicht alle Personen, die Hanf konsumieren auch automatisch Erfahrungen damit gemacht? Hat irgendwer während Erstellung dieser Statistik zuviel geraucht? :-)

Richards Fhils
Richards Fhils melden

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