Cannabis von

Zu Tode gekifft

Forscher wollen erstmals fatale Wirkung des Cannabiskonsums nachgewiesen haben

Mann raucht Joint © Bild: Thinkstock

Kiffen als völlig harmlos zu bezeichnen, wäre nach dieser Erkenntnis wohl fahrlässig: Einem deutschen Forscherteam zufolge kann der Genuss des Rauschmittels sogar fatale Folgen haben: Die Wissenschafter haben erstmals den Konsum von Cannabis als Todesursache nachgewiesen.

"Es handelt sich dabei um ein sehr seltenes Ereignis", so der Düsseldorfer Gerichtsmediziners Dr. Benno Hartung laut "focus.de". "Wir gehen jedoch davon aus, dass es jeden Cannabis-Konsumenten treffen kann."

Andere Todesursachen ausgeschlossen

Hartung und sein Team haben seit dem Jahr 2001 Daten gesammelt. In zwei Fällen deklarierten sie den vorhergegangenen Konsum von Cannabis als Todesursache. Mittels umfassender Untersuchungen - unter anderem toxikologischen, histologischen und genetischen Tests - konnten die Forscher sämtliche andere Todesursachen ausschließen.

Herzrhythmusstörungen, ausgelöst durch THC

In den beiden Fällen handelte es sich um einen 23 und einen 28 Jahre alten Mann, die sich bis zuletzt bester Gesundheit erfreuten. Beide erlagen einer Herzrhythmusstörung, ausgelöst, so Hartung, durch den Cannabis-Wirkstoff THC. Die Studie wurde in der englischsprachigen Fachzeitschrift "Forensic Science International" veröffentlicht.

Kommentare

strizzi49 melden

Und wieviele Menschen hat der Tabak-Konsum bisher umgebracht? Aber Zigaretten dürfen weiterhin verkauft werden! Und - mir kann ein Ziegelstein auf den Kopf fallen, wenn ich das Haus verlasse! Muss ich deshalb daheim bleiben? Solche "Studien" sind notwendig wie ein Kropf! Nämlich gar nicht!

strizzi49 melden

Und nicht zu vergessen, der Alkoholkonsum! Wieviele Menschen hat der Alkohol umgebracht? Diese Studie ist lächerlich! Man kann auch sterben, wenn man zu viel Wasser trinkt!

aeiou melden

was nicht sein darf darf nicht sein gell Strizzi

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