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CA Immo: Bank Austria-Ausstieg?

Anteil von 16,8 Prozent könnte verkauft werden - Nicht fix: "Ausgang ungewiss"

Kernaktionär - CA Immo: Bank Austria-Ausstieg? © Bild: fischka.com für Bank Austria

Die Bank Austria, Kernaktionär der CA Immo, denkt über einen Ausstieg aus der börsenotierten Immobiliengesellschaft nach. Die CA Immo sei informiert worden, dass ihr maßgeblicher Aktionär, die UniCredit Bank Austria AG, ihren derzeitigen Anteil von 16,8 Prozent mit dem Ziel evaluiert, die Beteiligung in einem strukturierten Prozess zu verwerten, teilte die CA Immo am Montag in der Früh ad hoc mit.

Zu diesem Zweck werde die Bank Austria interessierte Parteien einladen, diesbezügliche Angebote zu stellen, hieß es in der Aussendung weiter. Der Vorstand werde diesen Prozess unterstützen. Fix ist der Verkauf noch nicht: Angesichts des frühen Prozessstadiums sei dessen Ausgang ungewiss und kann daher aktuell nicht vorhergesehen werden, wird betont.

Laut der Webseite der CA Immo befinden sich die restlichen Aktien im Streubesitz, 32 Prozent davon gehören institutionellen Investoren und 50 Prozent privaten Kleinanlegern.

Immofinanz interessiert sich für Anteil an CA Immo

Der österreichische börsennotierte Immobilienkonzern Immofinanz hat Interesse an einem Einstieg beim Konkurrenten CA Immo. Das Unternehmen erwäge, den 16,8-prozentigen Anteil der UniCredit-Tochter Bank Austria zu übernehmen, sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

"Was CA Immo hat, passt gut zu uns." Der Rivale sei in den gleichen Ländern und Geschäftsbereichen unterwegs und wäre eine gute Ergänzung des Immofinanz-Portfolios, erläuterte Zehetner. Immofinanz ist auf Zentral- und Osteuropa spezialisiert. Ob es bereits Verhandlungen gibt, wollte der Unternehmenschef nicht sagen. Es gebe Kontakt mit UniCredit, sagte er lediglich.

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