Prozess von

Wieder Ärger für Bushido

Rapper musste sich wegen Schuh-Attacke vor Gericht verantworten - Freispruch

Wieder Ärger für Bushido (35): Der Rapper musste sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten. Er soll im Mai 2013 einen Fan mit einem Schuh geschlagen haben. In dem Strafprozess am Berliner Amtsgericht Tiergarten ist ein 45-jähriger Begleiter des Musikers mitangeklagt. Er soll den Fan geohrfeigt haben. Rapper Bushido ist vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden.

Die Vorwürfe hätten sich nicht bestätigt, erklärte das Gericht. Im Urteil hieß es, es bleibe nichts, was Bushido und einem Mitangeklagten vorzuwerfen sei.

Der Prozess wurde wegen des Andrangs in einen anderen Saal verlegt. Bushido erschien mit T-Shirt und Blouson vor Gericht. Bei Twitter gab er sich am Donnerstag ironisch: "Voll wenig Presse im Gericht". Dazu setzte er einen Hinweis auf sein neues Album.

Bushido geriet wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt. Auch wegen gewaltverherrlichender sowie frauen- und schwulenfeindlicher Musikvideos stand er in der Kritik.

Ohrfeige und Schuhattacke?

Zum aktuellen Fall: Mehrere Fans von Bushido, der eigentlich Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, tauchten laut Anklage am 19. Mai 2013 vor dessen Wohnhaus in Berlin auf. Sie wollten Autogramme und Bilder oder einen kurzen Film machen. Es kam zu einem Streit mit den Fans vor der Haustür. Dann folgten laut Staatsanwaltschaft die Ohrfeige und die Schuhattacke. Der Musiker äußerte sich im Voraus nicht zu den Vorwürfen.

Wiederholt beschäftigten sich Gerichte mit dem Rapper. Wegen Beleidigung wurde er zuletzt in Berlin im Dezember 2011 zu einer Geldstrafe von 19 500 Euro verurteilt. Er hatte demnach einen Ordnungsamts-Mitarbeiter als Idioten beschimpft. Zudem laufen nach Justizangaben Ermittlungen wegen des Verdachts einer Steuerstraftat.

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