Busek leitet Forum Alpbach mit Rede ein:
Prominenz aus Politik und Wissenschaft

Generalthema: "Wahrnehmung und Entscheidung" Auch Dialog über Finanzierbarkeit der Marktwirtschaft

Busek leitet Forum Alpbach mit Rede ein:
Prominenz aus Politik und Wissenschaft © Bild: APA/Fotoworxx

Das Europäische Forum Alpbach 2008 ist offiziell eröffnet worden. Forums-Präsident Erhard Busek verwies in seiner Eröffnungsrede auf das diesjährige Generalthema "Wahrnehmung und Entscheidung" und unterstrich den Sinn des Forums als "Ort der Begegnung" und des Austauschs über unterschiedliche Lebensbereiche. Busek hob zudem die Bedeutung des "Networkings" hervor - "eine der Qualitäten des Forums, seit es gegründet wurde".

Das Forum Alpbach, das heuer zum 64. Mal stattfindet, habe sich in den Jahren seines Bestehens entwickelt, sagte Busek. In diesem Jahr stammten die Teilnehmer aus insgesamt 81 Staaten.

Vielfalt wissenschaftlicher Disziplinen
Peter C. Aichelburg, Kuratoriumsvorsitzender des Forums Alpbach und Professor für theoretische Physik an der Universität Wien, verwies auf die Vielfalt der wissenschaftlichen Disziplinen bei der Seminarwoche, mit der das Forum beginnt. Heuer gebe es erstmals 14 Seminare, die unter anderem die Natur- und die Sozialwissenschaften, aber auch Philosophie, Literatur und Kunst sowie die Rechts- und Geschichtswissenschaften beträfen.

Bundespolitik stark vertreten
Besonders stark ist in diesem Jahr die Bundespolitik in Alpbach vertreten. Zusagen haben die Organisatoren bereits von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer, allen Ministern und fast allen Staatssekretären. Auch Oppositionspolitiker werden an den Gesprächsrunden teilnehmen.

Unter den prominenten Gästen aus dem Ausland finden sich der slowenische Außenminister Dimitrij Rupel sowie die UNO-Botschafter der USA und Russlands, Zalmay Mamozy Khalilzad und Witali Tschurkin. Auch zahlreiche hochrangige Wirtschaftsvertreter und mehrere Nobelpreisträger aus den Bereichen Chemie und Physik haben ihr Kommen zugesagt. Insgesamt erwarten die Veranstalter heuer nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Teilnehmer, darunter 450 Studierende.
(apa/red)