Fastfood-Skandal von

Burger King: Erste
Filialen sperrren zu

Nach festgestellten Hygienemängeln: Großteil der Betriebe muss schließen

Eine Filiale von Burger King. © Bild: tupungato/Thinkstock

In Deutschland hat der gekündigte Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko nach Gewerkschaftseinschätzung die meisten seiner 89 Filialen inzwischen gezwungenermaßen geschlossen. "Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Betriebe schon geschlossen ist", sagte NGG-Gastronomieexperte Guido Zeitler der Nachrichtenagentur dpa am Montag.

Am Donnerstag werde der Gesamtbetriebsrat der betroffenen Filialen über die Situation beraten. Die Gewerkschaft lädt die Beschäftigten zudem zu Informationsveranstaltungen ein, bei denen über mögliche Lösungen des Konflikts und über deren Auswirkungen diskutiert werde.

Aufregung um Hygienemängel

Nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen hatte Burger King die Verträge mit dem Lizenznehmer Yi-Ko Holding in der vergangenen Woche fristlos gekündigt. Die rund 3.000 betroffenen Beschäftigten stehen damit vor einer ungewissen Zukunft. Bereits seit Bekanntwerden steht auch eine mögliche Insolvenz des Franchisenehmers im Raum. Ein solches Szenario sieht die Gewerkschaft "eher als Chance", wie Zeitler bekräftigte. Es böte die Möglichkeit, in einem geordneten Verfahren an Lösungen für die Filialen und die Beschäftigten zu arbeiten.

Kommentare

Oberon
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Von diesem Yldiz - Geschäftsführer des größten Franchisenehmers von Burger King in D - habe ich schon genug gehört, und nur Negatives.
Man wurde also bereits auf ihn aufmerksam, hat ihn aber weiter als Geschäftsführer behalten.
Außer den hygienischen Mängeln bei der Essenszubereitung werden lt. RTL.de noch die Arbeitsbedingungen kritisiert;

Oberon
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Fortsetzung: "Verzögerte Gehaltszahlungen oder ausbleibende Lohnfortzahlung bei Krankheit sind nach wie vor an der Tagesordnung."
Wo Menschen auf Arbeit angewiesen sind und jeden Job machen würden, da finden sich auch die Ausbeuter.

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