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Nachhaltige Windkraft-Kunst

Künstlerin Doris Dittrich präsentierte in Kittsee vier Keramikskulpturen

Windkraft-Kunst im Burgenland; im Bild: Künstlerin Doris Dittrich © Bild: Andreas Urban / IG Windkraft

Kunst trifft im Nordburgenland auf Windräder: Die freischaffende Künstlerin Doris Dittrich hat sich im Zuge einer Forschungsarbeit auch mit dem Thema Windkraft auseinandergesetzt. Dabei schuf sie vier Keramikskulpturen, die am Dienstag in Kittsee präsentiert wurden.

Dittrich erdachte die fiktive Kultur "Artefiktion" und befasste sich dabei auch mit der Problematik, wie eine Gesellschaft mit ihren nicht unbegrenzt vorhandenen Ressourcen umgeht. "Nachdem es bei meiner fiktiven Kultur um die Frage geht, was von einer Gesellschaft bleibt - eine zerstörte Umwelt oder eine auf Nachhaltigkeit aufbauende Kultur - bin ich auf die Windenergie gestoßen", so Dittrich anlässlich der Präsentation der vier Skulpturen, die in einer nach dem Studium früherer Schriftsysteme entwickelten Sprache das Wort Wind bedeuten sollen.

"Die Windkraft wurde seit Jahrhunderten zum Mahlen von Getreide genutzt, doch sind wir eigentlich heute erst zu einer Windkraft-Kultur geworden, denn noch nie zuvor in der Geschichte wurden weltweit hunderte Millionen Menschen mit Windenergie versorgt", sagt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Dieser Tage geht auch ein Kunstwettbewerb zum Thema Windkraft zu Ende, der zum "Tag des Windes" gestartet wurde. Bis Donnerstag, 15. August, können noch Beiträge eingereicht werden.

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