Sex mit Schülerin

Gymnasialprofessor zu vier Monaten bedingter Haft und 1.200 Euro Strafe verurteilt

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Burgenland - Sex mit Schülerin

Weil er mit einer ehemaligen Schülerin geschlafen haben soll, als das Mädchen 17 Jahre alt und damit noch minderjährig war, ist ein suspendierter Gymnasialprofessor in Eisenstadt vor Gericht gestanden. Einzelrichter Wolfgang Rauter sprach den mittlerweile 61-jährigen Pädagogen wegen Missbrauch des Autoritätsverhältnisses schuldig und verurteilte ihn zu vier Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 1.200 Euro. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Mehrfacher Beischlaf
Der Lehrer hatte die Schülerin in Geografie unterrichtet und ihr Latein-Nachhilfe gegeben. Er soll laut Anklage spätestens ab September oder Oktober 2008 bis zum Maturatermin im Juni 2009 mit dem damals noch 17-jährigen Mädchen mehrfach den Beischlaf vollzogen haben. Der Beschuldigte hatte am ersten Prozesstag am 10. Jänner die Vorwürfe bestritten und erklärt, dass er bis zur Volljährigkeit des Mädchens gewartet habe, ehe es zu einer Beziehung gekommen sei. "Ja, das war so, nach dem 18. Geburtstag war sie meine Freundin", gab er zu Protokoll.

Unterschiedliche Aussagen
Die Schülerin hatte vor der Disziplinarkommission des Landesschulrates ausgesagt, dass es zwischen ihr und dem Professor im Lauf des Schuljahres 2008 zu sexuellem Kontakt gekommen sei. Bei ihrer Befragung unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestätigte sie ihre Angaben. Die Mutter des Mädchens schilderte vor Gericht, sie habe zu Silvester 2008 "erste Vermutungen" gehabt, "dass etwas nicht so ist, wie es sein soll." Damals habe das Handy ihrer Tochter geläutet, "und sein Foto war auf ihrem Display." Ihre Tochter hätte sich "total verändert. Sie war nicht mehr sie selber", erzählte die Mutter. Der Lehrer habe auch mit dem Mädchen einen gemeinsamen Handyvertrag gehabt und diesen ohne ihre Zustimmung verlängert.

Ähnliche Vorwürfe von anderer Schülerin
Gegen den Pädagogen hatte in Vergangenheit eine andere Schülerin ähnliche Vorwürfe erhoben. "Die ersten Anpatzereien meines Mandanten begannen 2009", erklärte sein Verteidiger. Doch die Vorwürfe hätten sich als haltlos erweisen, das Verfahren sei eingestellt worden. Der Jurist hielt der Schülerin und ihrer Mutter vor, dass sie von ihrer ersten Befragung bis zum Prozess ihre Aussagen geändert hätten. "Vom Beweisergebnis her steht Aussage gegen Aussage", so der Anwalt. Das Beweisverfahren habe nicht ergeben, dass mit der für ein Strafverfahren erforderlichen Sicherheit ein Schuldspruch zu fällen sei, lautete sein Resümee. Ein "Missbrauch" sei nicht zu erkennen: Das Mädchen habe von seinem Mandanten profitiert und habe sich "von einer Vierer- bis Fünferkandidatin zu einer Sehr-Gut-Kandidatin" entwickelt.

Kein Zweifel an Schuld
Der Richter hegte jedoch "nicht den Funken eines Zweifels" daran, "dass die von den Zeugen geschilderte Vorgangsweise durch den Angeklagten tatsächlich so vorgenommen worden ist. Es wäre bei einer Verantwortungsübernahme möglich gewesen, mit einer bedingten Strafe auszukommen", stellte er fest. Der Professor erbat sich nach der Urteilsverkündung drei Tage Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab.

Kommentare

bamsn
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also das is echt wie ein schlag ins gesicht ..

die tolle frau handballlehrerin darf a gspusi mit einem 13jährigen schüler haben, is mittlerweile schwanger von ihm ..

aber WEHE es is anders rum .. zack bam .. genickbruch.

soviel zum thema gleichberechtigung.

freud0815 melden

Re: also also hab ich hier nix falsch verstanden? das mädchen hier war zum *tatzeitpunkt* älter und die alte dame wurde *nur bis zum 14. geburtstag* zur verantwortung gezogen-irgendwas stimmt doch hier nicht-wieso wird die dame die jetzt schwanger ist nicht verknackt? oder sind buben anderen gesetzen unterlegen als mädchen?
und frauen wie männern? ich hoffe wirklich dass ich hier etwas grundlegendes übersehe....das ist das erste mal, dass ich mich wirklich sehr in einen *fall* steigere und mich regelrecht aufrege-bislang glaubte ich wirkich an ein funktionierendes system aber das hier wirft alles um an das ich jahre geglaubt habe

bamsn
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Re: also nja, es is einfach eine frechheit das ganze ..

aber egal, jetzt is sie glücklich. in 10 jahren wenn er mit 26 reif genug is und draufkommt das er ne knackige junge 20 jährige auch haben kann wird sie alleine da stehn :D ..

das is genugtuung genug für mich ..

freud0815 melden

Re: also @bamsn
die frau hat das ganze leben von dem bub auf den kopf gestellt-wenn er sich trennt, muss er die nächsten 18 jahre verantwortung tragen, die ihm gar nicht bewusst war-dass diese liebe früher als bei den meisten jung verliebten enden wird, ist schon vom biologischen aspekt abzusehen, aber dass hier mit 2 massstäben gemessen wird, ist mir echt ein dorn im hirn
ich glaubte wirklich dass in at gerechtigkeit vor allem steht und es zum wohle der kinder urteilt. vielleicht wird das ganze nochmals aufgegriffen-das urteil des alten mannes ist ja noch nicht rechtskräftig (wobei der alte eine strafe schon verdient hätte, aber der gerechtigkeit wegen sollte man das überdenken)

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Weil es nicht darum geht, ob die 17 war. Sondern darum, das ER ihr Lehrer war und sie somit in einer Abhängigkeit zu ihm stand.

Entschuldigung; kann doch nicht sein, dass sich unsere Lehrer an unsere Kinder heranmachen.

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Re: also Natürlich nicht. Recht viel besser ist die gute Frau aber auch nicht zu bewerten - immerhin seine TRAINERIN und mit jungen 13 Jahren ist der ja noch ein Kind über das sie als seine Trainerin eigentlich Verantwortung übernehmen müsste, stattdessen, ja eh schon wissen die perverse... Aber für das wurde sie ja verurteilt.

freud0815 melden

und schon haben wir die gleichberechtigung hier war das mädl 17-und der lehrer wird bestraft
weshalb? das mädchen hatte doch das 14te lebensjahr vollendet? da hier auch handyvertrag verlängert wurde, kann man von *liebe* ausgehen-es tut mir echt leid, aber wieso wird sowas hingenommen? alle wollen gleichberechtigung, aber dazu gehören auch solche urteile-hier sind männer und minderjährige mädchen die *bösen* -das kanns doch nicht sein oder?

drowhunter melden

Re: und schon haben wir die gleichberechtigung du scheinst dich im Österreichischen Recht relativ wenig auszukennen lieber freund0815. Dass sie bereits das 14. Lebensjahr vollendet hat bescheinigt den 60jährigen nicht eine sexuelle Beziehung mit ihr haben zu dürfen. Sexuelle Übereinkunft ist nur dann Schuldfrei wenn das Mädchen zwar über 14, der Liebhaber (oder umgekehrt) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Somit hätte er warten müssen bis das Mädchen 18 ist. Die Frage die sich hier stellt ist warum ein 61jähriger Professor seine Authorität ausnützt um ein 17jähriges Mädchen zu verführen.. Darüber sollte diskutiert werden und nicht ob es gesetzlich erlaubt wäre oder nicht.

freud0815 melden

Re: und schon haben wir die gleichberechtigung @drowhunter

mir geht es hier um die fast selbe geschichte mit dieser handballtrainerin, die jetzt wohl schwanger von ihrem 16 jährigen liebhaber ist-ich sehe hier keinen unterschied und verstehe nicht, weshalb es für eine alte frau ok ist und für einen alten mann nicht. vom moralischen abgesehen und sie haben völlig recht ich verstehe das österreichische system immer weniger-gerade wenn ich beginne kommt wieder so etwas. im anderen fall werden die beiden fast als helden der neuzeit und verfechter der *`liebe* gefeiert. persönlich würde ich diese alten notgeilen böcke und zicken wegsperren und die kids zum psychologen schicken

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Re: und schon haben wir die gleichberechtigung Die Handballtrainerin wurde vor 3 Jahren zu 22 Monaten ( also mehr als 5x solanger ) bedingter Haft wegen Verführung eines Mindesjährigen verurteilt, hat ihren Job verloren und ist nun wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft. Wo sehen Sie hier eine Bevorzugung zu diesem Lehrer?

freud0815 melden

Re: und schon haben wir die gleichberechtigung @higgs

der bub ist heute 16 und die faru gab geraade bekannt schwanger zu sein-sie macht also lustig weiter
das mädl ist 17 gewesen (also 1 jahr älter) und da wundere ich mich halt weshalb es für eine frau ok ist und für einen mann starfbar dieselben verbrechen zu begehen

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Re: und schon haben wir die gleichberechtigung Ich fürchte, ich verstehe Sie nicht. Die Frau wurde ja auch bestraft.

Und nachdem diese Beziehung der Zerreißprobe durch Verurteilung, Jobverlust und medialer Aufmerksamkeit standgehalten hat, sollte man es m.E. dabei belassen.

Sie sind doch intelligent, lassen Sie doch jeden nach seiner Fason selig werden. Nur Dumpfbacken führen Kreuzzüge in Fragen, die eine individuelle Entscheidung eines Mitmenschen darstellen und kein Borstenvieh in seinem persönlichen Lebensvollzug berühren;-))

freud0815 melden

Re: und schon haben wir die gleichberechtigung @higgs
mir geht es hier um das verständnis
wenn man diese fälle ganz objektiv betrachtet-sollte die frau nun als wiederholungstäterin weiter verurteilt werden, da der junge noch immer nicht volljährig ist. die dame wurde für ihre sexuelle beziehung mit dem 13 jährigen bestraft-damals las ich, dass es nur um den zeitraum geht bis der junge 14 ist. nun wird ein lehrer verurteilt, der mit einer 17 jährigen sexuelle beziehungen hatte und ich verstehe einfach nicht wie das gesetz hier eingesetzt wird. beim einen ist es 14 und beim anderen 18-wie wird das entschieden? zum rest bin ich froh, dass beide nicht meine kinder sind-denn sowohl die frau als auch der mann hätten selbstjustiz erfahren und ich wäre eingebuchtet

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Re: und schon haben wir die gleichberechtigung Wie und warum hier die Gesetzeslage so ist, weiß ich auch nicht.
Aber wie gesagt, im Grunde geht\'s ja darum, dass die beiden das wollen, weil sie sich scheinbar wirklich gern haben und dass das zu respektieren ist. Und der Punkt ist ja nicht, dass ich persönlich es gut finde, sondern, dass es die private Entscheidung eines Nebenmenschen ist, die mich nichts angeht.
...und so wie\'s aussieht, stört\'s auch die Eltern des Jungen nicht.

freud0815 melden

Re: und schon haben wir die gleichberechtigung @higgs

das mädchen hats auch net gestört-mir fällt halt in der gesellschaft immer wieder auf, dass mädchen die mit älteren männern was haben als *leichte mädchen* bezeichnet werden, die männer ausnahmslos bestraft werden und andersrum ist es ok. wenn ein 16 jähriges mädchen von einem 41 jährigen mann geschwängert wird, rennen jugendamt und poilzei beinah amok um sicherzustellen dass alle anklagen erhoben werden die geltend gemacht werden können. da ich verfechter der absoluten gleichberechtigung bin (in guten und schlechten dingen) interessiert mich hier einfach nur der sachverhalt und die basis der urteile-die scheinen mir mitunter willkürlich gefällt zu sein

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