Bures hält am Kurs bei ÖBB und Post fest:
Absage an Eingriff in aktuelles Dienstrecht

ÖBB-Pensionen schiebt sie an Koalitionspartner weiter FPÖ und BZÖ werfen Ministerin Bures Planlosigkeit vor

Bures hält am Kurs bei ÖBB und Post fest:
Absage an Eingriff in aktuelles Dienstrecht

Kritik an dem niedrigen Durchschnittspensionsalter bei den ÖBB reichte Bures an die ÖVP weiter. Diese habe in den Zeiten der ÖVP/FPÖ/BZÖ-Regierung auf Frühpensionierungen zum Personalabbau gesetzt, was der falsche Weg gewesen sei, meinte Bures.

Bei der von Wirtschaftsminister Mitterlehner angedachten Erhöhung der Mineralölsteuer wollte sich Bures weiterhin nicht festlegen. Entscheidend sei, ob dadurch nicht der Tanktourimus abgedreht werde, der viel Geld ins Budget spüle.

FPÖ und BZÖ kritisierten den Auftritt von Bures. Demnach fehle es der Ministerin am Plan, wie Bahn und Post saniert werden können. "Unter Bures sind die Agenden in ihrem Ressort zu einer permanenten Großbaustelle verkommen, bei der sich sämtliche Parameter der Beurteilung ständig verschlechtern", so FP-Verkehrsprecher Harald Vilimsky. Sein BZÖ-Gegenüber meinte: "Ein bemühtes Weiterhanteln von einer leeren Politphrase zur nächsten."

(apa/red)

Kommentare

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Dennoch Respekt muss ich Fr.Bures zollen. Dass eine rote Ministerin ein rote Kernwählerschicht angreift ist entweder (politisch gesehen) sehr dumm, oder verdient wirklich Respekt. NUR ich bin es keinem einzigem ÖBBLer neidig, solange die Vorstände und Betriebsräte dermaßen unverschämt abcashen (Fr.Bures redet noch von leistungsorientierte Gehaltsbestandteile, das sind de facto Erfolgsprämien > wofür bitte, dass man sich in Spekulationsgeschäfte mörderisch verzockt hat). Ich bin begeisterter Autofahrer und habe mit der ÖBB nichts zu tun. Nicht bei den Kleinen anfangen (wobei das Pensionsantrittsalter mehr als diskussionswürdig ist) Aber Vertrag ist Vertrag und dass darf nicht nur für die Großkopferten gelten.

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Re: Dennoch Respekt Können Sie mir sagen, wo Frau Bures eine "rote Kernschicht" angegriffen hat? Den wichtigsten Punkt, nämlich den Eingriff in das mit Privilegien übersähte Dienstrecht, wagt sie nicht anzugreifen. Dort aber ist auch verankert, dass man so früh wie die Herrschaften in Pension gehen, eben gehen darf. Also wo hat sie da eine "Kernwählerschicht" angegriffen? Warum glauben Sie ist nach dieser Pressestunde alles aus den Reihen der Eisenbahner so ruhig geblieben? Eben deshalb, weil Frau Bures nichts angegriffen hat, was bis auf den Kern dieser Privilegienritter gegangen ist.

galileo2

na wann hat schon mal ein roter minister was ordentliches zusammengebracht. die dame hat ausser stroh nichts im hirn.

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...PLANLOSIGKEIT U. KEINE UMSETZUNGSKRAFT ...Eine riesen Schande für Österreich in Zeiten d. Wirtschaftskrise von einer solchen Frau MinisterIn verwaltet zu werden....

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Re: ...PLANLOSIGKEIT U. KEINE UMSETZUNGSKRAFT ...die Frau Minsterin weiss das man die bestehenden Arbeitsverträge akzeptieren muß.. Nur Leute die nichts wissen und nur möchtegern sein wollen schreiben so über unsere Ministerin

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Arbeitsverträge ja, solche Arbeitsverträge gibt´s wirklich nur bei uns in Ö, und die Frau MinisterIn will das Pensionsalter pro Jahr um 1 Jahr erhöhen, das ist ja wirklich lächerlich. Nicht einmal das wird die Gewerkschaft zulassen.

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@Verschieber Da seid ihr Eisenbahner aber die einzigen, in deren Verträge nicht eingegriffen wird, weil Sie rot bis ins Knochemark sind. Was glauben Sie, wie bei der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie, die zwei total verschiedene Dienstsysteme hatten, der Minister Strasser drübergefahren ist? Ohne lange zu fragen und mit Hilfe der roten Gewerkschaft weil die Polizei eben schwarz ist! Da hat keiner gefragt, ob man in Dienstverträge eingreifen darf oder nicht. Also - es mangelt der Ministerin einfach am Mut dieser Privilegientruppe zu zeigen wo der Pfeffer wächst. Für diese Privilegien müssen alle Österreicher aufkommen. Der Mechnaiker zahlt genauso wie der Tischler und der Maurer genauso wie der Schuster. Nur damit diese Clique mit 48 in Pension gehen kann. Saubere Ansichten die Sie haben.

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@Verschieber Dabei habe ich gar nichts dagegen, dass die Verschieber, die bei Wind und Wetter draußen arbeiten, etwas früher gehen können. Nur die gesamte andere Innendiensttruppe, die nie ein Wind oder Regen gespürt haben, dass die die gleichen Privilegien haben als z.B. ein Verschieber, das leuchtet mir nicht ein, obwohl z.B. auch ein Polizist bei Regen und Schnee Unfälle erheben muss und im Außendienst ist wie ein Verschieber und auch keine Möglichkeit hat dafür früher in Pension zu gehen. Ich weiß dies nur, weil ich einen Polizisten in der Familie habe. Aber es hat ja schon immer Gleichere vor dem Gesetz gegeben und wenn sie Rot waren dann waren sie noch Gleicherer als Gleiche.

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