Fakten von

Bundespräsidenten-Wahl:
Wer nimmt demnächst hier Platz?

Griss, Hofer, Hundstorfer, Khol, Lugner und Van der Bellen hoffen darauf

PRÄSIDENTSCHAFTSKANZLEI / MARIA-THERESIEN-ZIMMER © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Der Bundespräsidentschaftswahlkampf findet heute sein vorläufiges Ende. Irmgard Griss, Norbert Hofer, Rudolf Hundstorfer, Andreas Khol, Richard Lugner und Alexander Van der Bellen rittern um den Einzug in die Stichwahl am 22. Mai. Echte Chancen darauf werden laut letzten Meinungsumfragen jedoch nur Griss, Hofer und Van der Bellen eingeräumt. Mit News.at sind Sie live mit dabei.

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Die Mehrheit der Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten beendete am Freitag formell ihren Wahlkampf. Fünf von sechs hielten ihre Abschlussveranstaltungen am Freitag in Wien ab, Richard Lugner zog am Samstag nach. Am heutigen Sonntag schließen um 17.00 Uhr die letzten Wahllokale. Kurz darauf wird die erste Hochrechnung veröffentlicht. Das vorläufige Endergebnis liegt üblicherweise rund um 19.30 Uhr vor. Es wird allerdings noch keine Briefwahlstimmen enthalten, diese werden am Montag, 25. April, ausgezählt.

So verbringen die Kandidaten den Tag

Die Bundespräsidentschafts-Kandidaten gehen den Wahlsonntag entspannt an. Rudolf Hundstorfer geht um 9.30 Uhr in Wien-Mariahilf wählen. Danach verbringt er seine Zeit - inklusive Mittagessen - privat, ohne "besondere Programmpunkte", wie es aus seinem Team heißt. ÖVP-Kandidat Andreas Khol gibt am Vormittag im noblen Wiener Bezirk Hietzing seine Stimme ab. Den Wahltag verbringt er nach Angaben seiner Sprecherin dann zunächst im Kreis der Familie und mit Freunden. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer wird bereits um 8.30 Uhr in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld zur Urne schreiten. Danach steht der Kirchgang an. Anschließend plant er ein Mittagessen mit der Familie.

© APA/HANS PUNZ Van der Bellen, Hundstorfer, Lugner, Hofer, Griss und Khol bei der ORF-Elefantenrunde

Alexander Van der Bellen wählt ebenfalls im 6. Bezirk, und sogar an der selben Adresse wie Hundstorfer im Amerling-Gymnasium - allerdings eineinhalb Stunden später, also um 11.00 Uhr. Nach einem Mittagessen mit seiner Ehefrau zieht er sich am Nachmittag mit seinem engsten Mitarbeiterstab zurück, um die ersten Ergebnisse abzuwarten. Irmgard Griss fährt am Vormittag von Graz nach Wien, wo sie zu Mittag in ihrem Wahllokal in der Inneren Stadt ihre Stimme abgeben wird. Begleitet wird die ehemalige OGH-Präsidentin dabei von ihrem Mann. Die Zeit bis zur ersten Hochrechnung, die Griss bei der Wahlparty in einem Lokal am Karlsplatz verfolgen will, verbringt Griss laut ihrem Sprecher im Kreis ihrer Familie. Richard Lugner hat vor, am Vormittag um 11.00 Uhr zu wählen. Sein Wahllokal ist die Volksschule in der Mannagettagasse im Wiener Nobelbezirk Döbling. Danach geht der Society-Löwe essen - ins Restaurant Melrose in Grinzing. Ansonsten will Lugner den Tag ruhig angehen und ihn mit seiner Familie, Ehefrau Cathy und deren Tochter Leonie, genießen.

So stimmen Sie richtig ab

Ein Kreuz in dem Kreis neben dem gewünschten Bundespräsidenten - so sieht die vorbildliche Stimme für die Wahl am heutigen Sonntag aus. Auch andere Varianten sind gültig, so ferne "eindeutig zu erkennen ist, welchen Wahlwerber der Wähler wählen wollte". Jedenfalls muss der amtliche Stimmzettel verwendet werden, sonst ist die Stimme ungültig.

Als "ungültig" aus der Zählung genommen werden auch Stimmzettel, bei denen zwei oder mehr Kandidaten gekennzeichnet sind - auch wenn einer angekreuzt und beim anderen nur ein dünner Strich zu sehen ist. Hat man also z.B. beim falschen Kandidaten angesetzt, muss man zum Wahlleiter gehen und sich einen neuen Stimmzettel holen. Briefwähler müssen vorsichtiger sein: Fehlerhaft ausgefüllte Wahlkarten dürfen nicht ersetzt werden.

© APA/ROLAND SCHLAGER APA/ROLAND SCHLAGER

Gültig ist nicht nur ein Kreuz, sondern jede andere Kennzeichnung, die klar einem Kandidaten gilt: Striche, Hakerl, dicke Punkte, "Ja" im Kreis oder beim Namen, aber auch Einkreisen des Namens oder Durchstreichen der fünf anderen Bewerber. Angebracht werden kann das Zeichen - wie im Bundespräsidentenwahlgesetz steht - "mit Tinte, Farbstift, Bleistift oder dergleichen".

Wer will, kann auch einen Kommentar auf den Stimmzettel schreiben oder etwas zeichnen: Markierungen beeinträchtigen die Gültigkeit nicht, wenn der Wählerwille klar erkennbar bleibt. Aber man sollte den Stimmzettel unversehrt lassen: Ist ein Teil abgerissen und damit der Wählerwille nicht mehr klar erkennbar, ist das "ungültig".

Die Bundespräsidentenwahl im TV

ORF 2 zeigt ab 16.30 Uhr Sondersendungen. Nach der ersten ORF-Hochrechnung von SORA um 17 Uhr diskutiert um 17.40 Uhr auf ORF 2 Hans Bürger mit den Klubobleuten, um 18.20 Uhr stellen sich die Kandidaten den Fragen. Die "Zeit im Bild" um 19.30 wird verlängert und um 21.50 meldet sich Armin Wolf mit einer "ZIB 2 Spezial". Zu Ende geht der ORF-Wahltag mit einem "Im Zentrum Spezial".

Puls 4 setzt vor allem auf Interaktivität. Ab 16.50 Uhr lädt der Sender zur Sendung "Wahlschauen mit Puls 4". Auf Twitter und Facebook sollen die Zuseher mit den Studiogästen - rund 40 Meinungsmacher, Politiker, Journalisten und Social-Media-Experten - mitdiskutieren. Die Sendung dauert bis 20.15 Uhr.

ATV steigt um 16.45 Uhr in die Wahlberichterstattung ein. Ab 17.30 Uhr diskutieren Journalisten über die ersten Hochrechnungen, um 18:20 Uhr sind dann die Klubchefs an der Reihe, um 19 Uhr die Wahlkampfmanager und um 19.45 Uhr die sechs Spitzenkandidaten.

Servus TV sendet um 16 Uhr ein halbstündiges Interview mit dem amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer, bevor um 16.30 Uhr der Countdown zur Hochrechnung startet. Um 19.20 und um 20.05 gibt es das Servus Journal mit einem Schwerpunkt zur Wahl.

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Selbstverständlich sind Sie auch hier auf News.at live mit dabei. Politik-Ressortleiterin Julia Ortner und Digitalchef Sebastian Krause informieren Sie mit ihren Teams über die Ergebnisse der ersten Runde, zeigen Ihnen Gewinner wie Verlierer, analysieren die Motive der Wähler und geben einen Ausblick auf die Stichwahl.

Kommentare

Bei so manchen Kommentaren hier kommt mir nur das Kopfschütteln. Traurig, was hier so alles in ein Wahllokal gelassen wird. Von Angst und Hass zerfressen. Einfach nur traurig, solche Menschen.

"Multi-Kulti ist eine Bereicherung" meinen Links-Grüne-Gutmenschen.
Daher bekommen sogenannte islamische Flüchtlinge in Wien mit Zweitfrau bis zu € 3.000, mit 10 Kindern bis napp € 6.000 Mindestsicherung.

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Daumen drücken für van der Bellen ist jetzt angesagt! Der weitere Zuzug von Migranten und gut ausgebildeten jungen kräftigen Flüchtlingen bleibt nur mit van der Bellen gewährleistet.

christian95 melden

100% richtig!
Nach Van der Bellen bekommt Österreich erstmaligen einen islamischen Staatspräsidenten und ist wieder einmal Vorbild für ganz Europa. Unsere Kinder und Enkelkinder werden als Gesetz die Scharia zu akzeptieren haben.

Schnadahuepfl melden

Ich finde es schade, dass christian95 nicht aus einem mohammedanischen Land kommt, als orientalischer Märchenerzähler wäre er unschlagbar. Seine blumig untermalten Fantasiegeschichten sind tatsächlich von hoher Güte. Nur etwas variantenreicher sollte er noch werden.

christian95 melden

Ob jene von Islamisten belästigten und vergewaltigten Frauen in Wien , Graz, Köln .... das auch als "Märchen" sehen werden?

christian95 melden

Man darf dabei nicht vergessen:
Rot-Grün in Wien fördern mit unserem Steuergeld auch noch diesen Islam! Dir Rote FrauenministerIn schweigt beharrlich zu den Übergriffen auf Mädchen und Frauen.
Ob sie und die beiden SPÖ Vorfeldorganisationen AK und ÖGB samt dem tiefroten Staatsfunk bei einem FPÖ Bürgermeister auch so schweigsam wären?

christian95 melden

Sorry, das habe ich vergessen:
Das alles sind sogenannte "bedauernswerte Einzelfälle"...
Die Frauen sind ja selber schuld und haben sich nicht züchtig gekleidet.

christian95 melden

Es ist richtig, wenn das Nazitum gesetzlich verboten ist. Das ist eine Politik aus den 1930er Jahren.
Dieser radikale Islam "lebt" noch im Mittelalter und ist weiterhin nicht verboten? Im Gegenteil, er wird noch steuerlich gefördert!
Da liegt unsere Regierung völlig daneben!
Wien ist wieder einmal "Vorbild" was in ein paar Jahren in ganz Österreich üblich sein wird.

Gabe Hcuod
Gabe Hcuod melden

Und trotzdem finden Gestalten wie du die Möglichkeit, ihr Gift zu verspritzen. Eine Horde notdürftiger Flüchtlinge ist genau das, was du brauchst.

Testor melden

@guiseppeverdi:
Welch entgleiste Logik? wir bekommen doch jene Person, die von der Mehrheit gewählt wird. Warum sollte dies dann für eben diese Mehrheit
schlimm sein. Wählt die Mehrheit gegen sich selbst?
guiseppeverdi-Logik, hast Du Dich im Wienerwald verirrt?

christian95 melden

Das ist auch richtig.
Falls es noch ein paar Jahre so weiter geht ist die "Mehrheit" islamisch. Bald wird sich eine Frau nur mehr in Begleitung eines Mannes in die Öffentlichkeit wagen können..... Das nenne ich "kulturelle Bereicherung".

Gabe Hcuod
Gabe Hcuod melden

Wenn sie dich zum schweigen bringen, ist es das wert.

giuseppeverdi melden

Die Österreicher bekommen das, was ihnen zusteht. Nämlich den/die Sie wählen und mag das für die Mehrheit noch so schlimm sein.

christian95 melden

100% richtig!
Und falls die Umfragen stimmen, die ÖVP einen neuen Parteiobmann, dieser heißt Erwin Pröll. Seine Nachfolgerin hat er schon in ihr neues Amt eingeführt.

Schnadahuepfl melden

Ist auch gerecht, warum sollen nur wir Niederösterreicher unter dem breitscheiteligen Prölleten zu leiden haben? Kennt ihr den Unterschied zwischen Erwin und Josef Pröll? Antwort: Ein "c". Ersterer ist ein Diktator, der feiste andere ein Dicktator.

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