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Stuttgart feuert Bruno Labbadia

Horror-Auftakt fordert Opfer. Auch Assistent Sözer muss gehen. Schneider übernimmt.

Bruno Labbadia mit Stuttgart gegen Augsburg © Bild: imago sportfotodienst/Krieger

Der deutsche Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat sich von Trainer Bruno Labbadia getrennt. Dies teilte der Club von ÖFB-Teamspieler Martin Harnik am Montagvormittag nach der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg mit. Nachfolger wird der ehemalige Bundesliga-Profi Thomas Schneider, wie der Verein auf einer Pressekonferenz mitteilte. Der 40-Jährige war als Aktiver schon von 1992 bis 2003 in Stuttgart unter Vertrag. "Ich freue mich total auf die Aufgabe und bin auch voller Zuversicht", so Schneider. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

Mit ihm beginnen Alfons Higl und Tomislav Maric als Co-Trainer im Betreuerstab. "Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass das der richtige Schritt ist", sagte Sportvorstand Fredi Bobic.

Der 40-jährige Schneider war seit 2011 Coach der U17 des VfB Stuttgart. Er wird erstmals am Donnerstag beim Play-off-Rückspiel in der Europa League gegen HNK Rijeka auf der Trainerbank des Clubs von ÖFB-Flügelstürmer Martin Harnik sitzen.

Fehlstart bringt Labbadia zu Fall
Der VfB hatte sich am Montagvormittag von Labbadia getrennt und damit die Konsequenzen aus dem Fehlstart in die Saison gezogen. Der mit großen Ambitionen gestartete VfB verlor in der Bundesliga seine ersten drei Partien. Es war die erste Trainerentlassung in dieser Bundesligasaison.

Labbadia hatte die Schwaben am 12. Dezember 2010 übernommen und vor dem Abstieg gerettet. Danach glückte die Qualifikation für die Europa League 2012. Der größte Erfolg des 47-Jährigen beim VfB war der Einzug ins DFB-Pokal-Endspiel am 1. Juni. Dieses gewannen die Bayern 3:2 (1:0) und schafften damit nach den Triumphen in der Meisterschaft und Champions League erstmals das "Titel"-Triple.

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