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Nächste Salzburg-Gala hinterlässt
fahlen Beigeschmack bei Kühbauer

WAC-Coach ortet nach dem 0:5 ständige Bevorzugung des designierten Meisters

Roger Schmidt und Didi Kühbauer © Bild: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Salzburgs rot-weiß-rote Traumfabrik steht vor einer "großartigen Woche". So zumindest bezeichnete Trainer Roger Schmidt die Aussichten seiner Truppe, die am Donnerstag zuhause gegen Basel das Europa-League-Viertelfinalticket buchen und am Sonntag den Meistertitel in der Bundesliga "wasserdicht" machen will. Mit dem 5:0 gegen den WAC am Sonntag gaben die "Bullen" jedenfalls ein klares Statement ab.

Dabei verlief der Start für die Gastgeber etwas anders als gewohnt. Nicht zuletzt aufgrund der sieben Veränderungen, die Schmidt im Hinblick auf die bedeutende Partie gegen Basel vorgenommen hatte, lief das Werk der Bullen erst mit etwas Mühe an. "Dass das Spiel stotternd angelaufen ist, daran waren sicher auch die Wechsel schuld", meinte etwa Goalie Alexander Walke.

Es hatte freilich auch mit dem Gegner zu tun, der es vorerst verstand, Salzburg auf Distanz zu halten. "Der WAC hat es uns in der ersten Hälfte sehr schwer gemacht", sagte Florian Klein, Marco Meilinger stimmte dem zu: "Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen." WAC-Coach Dietmar Kühbauer ging sogar so weit, zu behaupten, Salzburg hätte anfangs "keine Ideen nach vorne" gehabt.