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Rapid trifft auf Wr. Neustadt

Barisic will Europacup-Platz festigen - Pfeifenberger sieht Vorteile bei Physis

Rapid-Spieler Boyd © Bild: APA/Helmut Fohringer

Nach dem Aus in der Europa League gilt die Konzentration von Rapid ab sofort ausschließlich der Fußball-Bundesliga. Im Heimspiel gegen den SC Wiener Neustadt am heutigen Sonntag (live im NEWS.AT-Ticker) zählt für die Hütteldorfer nur ein Sieg, schließlich soll der Frust nach dem 1:3 gegen Dynamo Kiew abgebaut und die Anwartschaft auf einen Europacup-Platz untermauert werden.

Zoran Barisic sprach vor der Partie von "einem der wichtigsten Spiele in dieser Saison. Wir müssen alles aus unserem Körper und Geist herausholen, weil wir uns eine günstige Position für einen internationalen Startplatz verschaffen wollen", erklärte der Trainer des Tabellendritten. Der 43-Jährige wird im Vergleich zum Kiew-Match die eine oder andere Veränderung vornehmen. "Ich will eine frische, giftige, spritzige Mannschaft sehen", betonte Barisic.

Wr. Neustädter sind wankelmütiger Gegner

Der Wiener erwartet einen tief stehenden Gegner. "Wiener Neustadt wird sich in erster Linie auf die Defensivarbeit konzentrieren. Deswegen ist es ganz wichtig, dass Passspiel, Ballverarbeitung, Aufbauspiel, Pressing und Gegenpressing funktionieren." Besonderen Wert legt Barisic auch auf das Flügelspiel. "Wir müssen vor allem über die Seiten durchbrechen."

Seine Mannschaft bekommt es mit einem wankelmütigen Gegner zu tun. Die Wiener Neustädter kassierten in dieser Saison zwar schon einige deftige Niederlagen - darunter auch ein 0:4 im Hanappi-Stadion -, liegen aber nach zuletzt zwei Siegen in Folge mit neun Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Admira an der achten Stelle. "Sie sind wie eine Wundertüte - man weiß nie, was man rauszieht, wenn man hineingreift", sagte Barisic.

Rapid verlor die letzten drei Spiele

Rapid verlor die jüngsten drei Partien und steht vor dem 31. Pflichtspiel in dieser Saison, dem fünften innerhalb von 15 Tagen. Wiener-Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger hingegen kam die zehntägige Zwangspause nach der Absage des Duells mit Salzburg nicht ungelegen. "Die Pause war gut zum Durchblasen, speziell nach den beiden Matches gegen Sturm und die Admira."

Das 3:2 in Graz sowie das 1:0 gegen die Südstädter steigerten den Glauben an das eigene Team weiter. "Die beiden Partien haben wir sehr gut über die Bühne gebracht", meinte Pfeifenberger, der sich nun auch gegen Rapid Zählbares erhofft. "Das ist jetzt ein super Auswärtsspiel im Hanappi-Stadion. Ich traue meinem Team alles zu, wenn es es schafft, von Beginn an hellwach zu sein."

Das Europa-League-Engagement von Grün-Weiß sei jedenfalls kein Nachteil. "Rapid hat sicher die größeren Strapazen gehabt, das ist sicher ein kleiner Vorteil für uns. Wir müssten eigentlich frischer sein."

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