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Admira schöpft Hoffnung

Kampf dem Abstieg: Südstädter feiern einen 3:0-Heimsieg gegen Kärntner WAC

Admira vs. WAC © Bild: APA/Hochmuth

Die Admira hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga neue Hoffnung geschöpft. Die Südstädter feierten am Samstag einen 3:0-(1:0)-Heimsieg über den WAC und liegen damit nur noch drei Punkte hinter dem Vorletzten Wacker Innsbruck, der am Sonntag bei Rapid antritt. Auf die achtplatzierten Wolfsberger fehlen lediglich fünf Zähler.

Die Treffer für die Niederösterreicher erzielten Domoraud (25., 50.) und Rene Schicker (55.). Dadurch kassierte WAC-Coach Kühbauer bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte eine bittere Niederlage, sein Club zog im sechsten Bundesliga-Duell mit der Admira erstmals den Kürzeren.

Beide Teams starteten vor knapp 2.000 Zuschauern engagiert in die Partie, die erste Chance verzeichneten die Gastgeber in der 3. Minute durch einen von Dobnik parierten Weber-Weitschuss. Sieben Minuten später hatte Topcagic das 1:0 für den WAC auf dem Fuß, scheiterte aber nach Querpass von Kerhe aus wenigen Metern am Admira-Schlussmann Kuttin.

Domoraud versenkt Direktschuss

Es folgten 15 Minuten Ereignislosigkeit, ehe Domoraud zum ersten Mal zuschlug. Der Franzose versenkte einen Direktschuss von der Strafraumgrenze via Innenstange im langen Eck (25.). Praktisch im Gegenzug ließ Kerhe die große Chance auf den Ausgleich aus - der Flügelspieler köpfelte eine Flanke von Suppan aus guter Position genau in die Arme von Kuttin.

Bald nach dem Seitenwechsel stellte Domoraud die Weichen endgültig auf Admira-Sieg. Der 25-Jährige wurde in der 50. Minute von Schwab freigespielt, bei seinem Schuss war Dobnik zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das zweite Gegentor jedoch nicht mehr verhindern.

Schicker trifft zum 3:0

Vier Minuten danach hätte der WAC der Partie noch einmal eine Wende geben können, allerdings spitzelte Topcagic den Ball allein vor Kuttin knapp am Tor vorbei. Dies sollte sich schon wenige Sekunden später rächen: Die Gäste leisteten sich in der Defensive ein kollektives Nickerchen und Schwab spielte auf Schicker, der aus kurzer Distanz auf 3:0 stellte.

Damit war die Partie endgültig gelaufen. Die Admira verwaltete den Vorsprung ohne Mühe gegen einen Gegner, der keine echte Hoffnung mehr auf einen Punktgewinn erkennen ließ. Der WAC befindet sich nun nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder mitten im Abstiegskampf, die Südstädter jedoch holten aus den jüngsten fünf Runden zehn Punkte. Ohne den von der Bundesliga verordneten Abzug von acht Zählern wären die Niederösterreicher schon Tabellensiebenter.

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