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Admira und LASK erhielten Lizenz

Protestkomitee erteilte Spielgenehmigung in zweiter Instanz - Keine Gnade für Ritzing

Sulimani mit Blick zum Himmel © Bild: GEPA pictures/ Josef Bollwein

Bundesligist Admira Wacker Mödling und Erste-Liga-Club LASK haben in zweiter Instanz die Lizenz für die Bundesligasaison 2015/16 erhalten. Das Protestkomitee erteilte am Freitag die Spielgenehmigung, gab die Bundesliga bekannt. Admira und LASK waren in erster Instanz gescheitert, weil sie über keinen Trainer mit Pro-Lizenz verfügt hatten.

Auch die beiden Regionalliga-Tabellenführer Austria Salzburg (West) und Austria Klagenfurt (Mitte) erhielten in zweiter Instanz die Lizenz. SC Ritzing, Spitzenreiter der Regionalliga Ost, wurde dagegen auch vom Protestkomitee die Lizenz verweigert. Die Vienna, der ebenfalls in erster Instanz die Spielberechtigung verweigert worden war, hatte keinen Protest eingebracht. Ritzing bleibt nur noch der Weg zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht.

Leidige Trainerfrage geklärt

Admira und der LASK hatten ursprünglich das Kriterium 8.4.2.1. "Cheftrainer" nicht erfüllt. Beide Vereine hatten nach einem Trainerwechsel mit Oliver Lederer (Admira) bzw. Martin Hiden (LASK) nur einen Interimstrainer, der über keine Pro-Lizenz verfügt. Am vergangenen Freitag hat die Admira Ernst Baumeister zum Cheftrainer bestellt, der LASK nominierte am Montag ebenso pro forma Alfred Olzinger zum Cheftrainer, womit beide Clubs die Forderungen der Bundesliga erfüllt haben.