Bundesliga 5. Runde von

Grödig in der Favoritenrolle

Gegen WAC soll ein voller Erfolg gelingen - Kärntner wollen "ans Limit" gehen

SV Scholz Grödig im Auswärtsmatch gegen Red Bull Salzburg in der 4. Bundesligarudne 2013. © Bild: APA/KRUGFOTO

Der bisher stark spielende Aufsteiger und Tabellendritte Grödig empfängt am Samstagabend (19.00 Uhr) im Heimspiel den noch sieglosen WAC. "Nach dem 1:4 zuletzt in Salzburg, das die Mannschaft gut verdaut hat, wollen wir in die Erfolgsspur zurück. Dazu sind wir das erste Mal in unserer jungen Bundesliga-Geschichte leichter Favorit. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen, den dritten Sieg einfahren und versuchen, vorne dabeizubleiben", betonte Grödig-Trainer Adi Hütter zur Ausgangslage.


Auch bei der ersten Saisonniederlage zuletzt im Salzburger Derby habe seine Mannschaft ihre Entwicklung in der heimischen Fußball-Topklasse fortgesetzt. "Wir haben viele Sachen gut gemacht und lange Zeit voll mitgehalten. Wir haben der besten Mannschaft in Österreich 70 Minuten lang Paroli geboten. Das war die erste Niederlage, seit ich Trainer bin, die mich stolz gemacht hat, weil wir dort so aufgetreten sind. Die Trauben hängen in Salzburg sehr hoch, aber wir hatten eine Hand schon dort", erklärte der Vorarlberger.

WAC-Coach Slobodan Grubor war zuletzt beim 1:1 im Heimspiel gegen Innsbruck vor allem mit der ersten Hälfte seiner Mannschaft "sehr zufrieden". "Da haben wir großen Druck gemacht, aber zu viele Chancen vergeben. Auch in der zweiten Hälfte, in der wir nicht mehr mit so viel Tempo gespielt haben, haben wir nicht viel zugelassen. Aber leider hat wieder eine Unkonzentriertheit unsererseits zum Gegentor geführt. Diese individuellen Fehler haben uns schon einige Punkte gekostet", betonte der 44-Jährige.

Beim Gastspiel in Grödig muss seine Mannschaft nun "ans Limit gehen", will sie in diesem "schweren Spiel das Maximum erreichen. Sie sind der Neuling in der Liga und dementsprechend motiviert. Dazu haben sie einen sehr guten, jungen Trainer", streute der Betreuer der Kärntner dem 43-jährigen Hütter Rosen. Trotzdem hofft Grubor, dass sich das Blatt im fünften Liga-Match nun wendet.

WAC-Kapitän Sollbauer verletzt

Der WAC muss im Duell mit Grödig auch auf Kapitän Michael Sollbauer verzichten. Der Innenverteidiger brach sich im Training den linken Mittelhandknochen und wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen. "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft auch ohne mich drei Punkte einfahren wird", sagte Sollbauer, der als moralische Unterstützung mit nach Salzburg reiste.

Kommentare