Bundesheer von

Soldat schoss sich in Unterschenkel

Bei Übung im Burgenland. Gefreiter nahm an Vorbereitung für Einsatz in Bosnien teil.

Bundesheer © Bild: APA/Robert Jäger

Auf dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See) ist es Donnerstagnachmittag zu einem Schießunfall gekommen. Laut Angaben des Bundesheeres schoss sich ein 24-jähriger Gefreiter aus der Steiermark mit einem Sturmgewehr 77 in den Unterschenkel. Der Verletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen. Er sei nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Zu dem Unfall kam es um 15.15 Uhr: Der Gefreite nahm an der Vorbereitung für einen Auslandseinsatz in Bosnien teil. Der 24-Jährige war gerade dabei, ein Schießprogramm durchzuführen, so der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Michael Bauer. Der Soldat habe dabei eine Position zum Schießen eingenommen: "Da hat sich der Schuss gelöst."

Eine Notärztin versorgte den Verwundeten, der anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Wiener Wilhelminenspital geflogen wurde. "Es besteht keine Lebensgefahr", so Bauer, "es hat Gott sei Dank die Rettungskette sehr gut funktioniert." Bei Schießübungen des Bundesheeres muss immer ein Notarzt anwesend sein.

Das Scharfschießen wurde abgebrochen. Die Waffe wurde sichergestellt. Das Militärkommando Burgenland hat zur Feststellung der Unfallursache eine Untersuchungskommission eingesetzt. "Wir erwarten morgen eine erste Information", so Bauer.

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