Bundesheer "natürlich einsatzbereit":
Kritik laut Minister Darabos "überzogen"

"Versäumnisse der letzten Jahrzehnte aufräumen" Könne er nicht in lediglich drei Jahren verändern

Bundesheer "natürlich einsatzbereit":
Kritik laut Minister Darabos "überzogen" © Bild: APA/Fohringer

In der Diskussion um den Zustand der Kasernen, von Waffen und Gerät beim Österreichischen Bundesheer widerspricht Verteidigungsminister Darabos Kritikern aus den Reihen des Heeres und der politischen Parteien. Er könne zu 100 Prozent gewährleisten, dass das Bundesheer in den drei Säulen - im Verteidigungsfall sowie für Katastrophen- und Auslandseinsätze - "natürlich einsatzbereit" sei, so Darabos.

Der Katastrophenschutz und -einsatz sei mit bis zu 10.000 Soldaten gewährleistet. Im Auslandseinsatz sei das Heer mit rund 1.000 Soldaten. Damit sei man - bezogen auf die Bevölkerung und die Größe des Bundesheeres - "bei den Top Fünf" in Europa. Auch für die verfassungsmäßige Aufgabe des theoretischen Falles der Landesverteidigung, der aus seiner Sicht derzeit nicht anstehe, "weil es keine Bedrohungsszenarien gibt und wir mitten innerhalb der EU liegen", sei man bereit, meinte Darabos.

Soldaten-Unterkünfte: Diskussionen überzogen
Zur Kritik am Zustand der Soldaten-Unterkünfte und am Zustand des militärischen Geräts meinte Darabos, er halte die Diskussion, wie sie in den vergangenen zwei Wochen gelaufen ist, "für völlig überzogen". Er könne nur mit dem Budget, das er habe - und das seien über zwei Mrd. Euro - Schritt für Schritt vorgehen: "Es ist ein gutes Budget. Das würden die Österreicher auch nicht verstehen, wenn man in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise, die nicht wir verursacht haben, unrealistische Forderungen auch budgetärer Natur stellen würde."

"Dass es da und dort einen Missstand gibt, möchte ich gar nicht abstreiten. Der ist eben jetzt aufzuarbeiten", meinte Darabos. Aus seiner Sicht sei es aber "völlig übertrieben, wenn man sagt, das gesamte Bundesheer ist ein Schrottplatz", wie dies teilweise von der Opposition gemacht werde. Mit dem Zustand von Waffen und Gerät beim Heer sei er zufrieden. Jeder wisse, dass er den Eurofighter nicht gekauft habe. Er stehe jedoch "zu 100 Prozent" zu den 15 angeschafften Eurofightern.

(apa/red)

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Wenn s nach mir geht, bleibt der Darabos!! Der Darabos ist genau der Richtige für den Posten!! Dem kann man wenigstens keine Berufsblindheit unterstellen, weil der hat von dem Verein sowieso keine Ahnung weil er nie dort war *ggg ... Ich habe selber meinen Grundwehrdienst abgeleistet und bin stolz einen "Außenseiter" als obersten Chef dieses Vereins zu sehen!! Muss echt ein Genuss sein, wenn die Jungs vor ihrem Chef salutieren müssen *ggg ... Bravo Herr Minister, wenn ich was zu sagen hätte, würdest die nächste Amtszeit wieder das Heeres-Ressort bekommen. Norbert, du machst deine Arbeit genau so gut wie jeder andere auch... ohne Geld ka Musi ... also was sollen die Vorwürfe gegen unseren Herrn Minister!!! Schöne Grüße auch an den Gefreiten Fasslabend, den ich ebenfalls sehr geschätzt habe

Chaos Dieser Bm ist typisch für die Bananenrepublik Österreich.Ein Bm der sich in der Partei hochgedient hat und dem es natürlich an Bildung,Stil und Erfahrung fehlt.Chaos ist an der Tagesordnung nicht nur beim Heer,sondern auch im Sport.Siehe die ungeschickte Haltung beim Öoc,wo in Schröcksnadel missbraucht hat und er es nicht mitbekommen hat.Die Scherben die der am St.Laurent Problem leidende Bm hinterlässt,Existenzen ruiniert und Geld des Steuerzahlers verschleudert,dürfen wieder wir in Ordnung bringen.
Ein Mensch ist Bm der es in der Privatwirtschaft nie und nimmer schaffen würde,zu überleben.Armes Österreich!!!

melden

Typisch ROTE Politiker! Jetzt entzieht man sich der Verantwortung und man hat die
Eurofighter also nun nicht gekauft? Na wessen Beurteilung
war denn dann dafür ausschlaggebend? Die vom super
Faymann vielleicht;)

Oder hat der Häupl bei drei Flaschen Wein am Stammtisch
die Entscheidung getroffen? Viele wichtige Politiker usw.
wollen seit Monaten einen Termin beim Darabos, weil die
Zustände beim Heer immer schlimmer werden und er ist
einfach nicht erreichbar. Will er durch Abwesenheit und
mit seinem eigenen Zivildienerwissen das Heer sanieren?

Jemand der so eine Funktion ausübt braucht nicht nur
Praxiswissen, sondern auch einen Bezug zu der Sache
die er macht und daher ist der Darabos absolut falsch
aufgestellt. Und was hat der mit Sport zu tun? Werden
die SPÖ Politiker ausgewürfelt? Unglaublich!

melden

Re: Typisch ROTE Politiker! Sehr richtig, die strammen Parteisoldaten der Genossen werden bei sog. "Freundschaftstreffen" ausgewürfelt, denn anders ist es nicht möglich, dass solche Nieten ans Ruder kommen. Ein Wehrdienstverweigerer als Verteidigungsminister, da hätte er bei ein bißchen Anstand von selbst sagen müssen, das er nciht geeignet sei. Aber bei den Genossen gibt es keine Einsicht.

melden

Re: Typisch ROTE Politiker! Ich teile deine Ansicht total solarius! Man muss einfach
eine Qualifikation und ein Interesse für seinen Beruf(ung)
haben, denn sonst kann man nichts erreichen bzw.
bewirken.

Änderungen sind dringend notwendig und da muss man
sich auch die Zeit dafür nehmen und nicht die Ausrede,
dass man "nur" 3 Jahre bisher Zeit hatte. Wi viel Zeit
will man denn benötigen um seinen Job richtig zu machen?
Das muss von der ersten Minute an richtig gemacht
werden und dann wird man auch etwas verändern.

Mit der Einstellung von Darabos wird sich da nicht viel tun!

melden

Re: Typisch ROTE Politiker! der herr bundesminister hat nur den sport im sinn, da kann er ja mehr dienstreisen in die ganze welt machen - kostet nur dem steuerzahler viel geld.

der zustand des heeres interessiert doch einen ehemaligen zivildiener - auch wenn er minister spielt - überhaupt nicht!

die eurofighter hat ja auch er abmontiert (gebrauchte statt neue!!!) - eine grundsatzdebatte darüber ist auf grund unserer verfassung fehl am platz.

die kasernen bröckeln dahin, dafür werden in ein neues lagezentrum und in eine "cafeteria" unsummen investiert.

diese liste könnte man beliebig fortsetzen!

vielleicht beginnt irgendein verantwortlicher politiker darüber nachzudenken, wie es mit dem heer weitergehen soll - der herr bundesminister scheint entweder nicht willens oder nicht fähig dazu zu sein.

Seite 1 von 1