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Bundesanwaltschaft: IS-Terroristen planten Anschlag in Deutschland

Drei Syrer festgenommen - Offenbar Düsseldorf als Ziel von Terrorangriff

Die deutsche Bundesanwaltschaft hat drei Syrer festnehmen lassen, die im Auftrag des Islamischen Staats (IS) einen Terroranschlag in Deutschland begehen sollten.

Ziel des geplanten Anschlags sei die Altstadt in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) gewesen.

Ein vierter Verdächtiger sitzt in Frankreich in Untersuchungshaft, wie die Karlsruher Behörde am Donnerstag mitteilte.

Demzufolge liegen keine Hinweise dafür vor, "dass die Beschuldigten bereits mit der Umsetzung ihres Anschlagsplanes konkret begonnen hatten". Einen Zusammenhang mit der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gebe es nicht.

Zuerst hatte das deutsche Magazin "Spiegel Online" über die Festnahmen berichtet.

Die Gruppe hatte laut Bundesanwaltschaft geplant, dass sich zunächst zwei Selbstmordattentäter in der zentralen Heinrich-Heine-Allee in die Luft sprengen. Anschließend hätten weitere Attentäter möglichst viele Passanten mit Gewehren und Sprengsätzen töten sollen, hieß es weiter.

Die drei Männer im Alter von 27, 25 und 31 Jahren wurden den Angaben zufolge am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Baden-Württemberg festgenommen. Der vierte Mann habe sich am 1. Februar in Paris den französischen Behörden offenbart. Die Bundesanwaltschaft bemühe sich um die Auslieferung des 25-Jährigen.

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