"Bullen" einfach unantastbar: Meister
Salzburg in allen Belangen Nummer eins

Trap-Elf beste Heim- und Auswärtsmannschaft "Torfabrik" und defensivstärkstes Team der Liga

Der frisch gebackene Meister Red Bull Salzburg hat die Saison 2006/07 in allen Belangen dominiert. Statistiken weisen die seit nunmehr 15 Meisterschafts-Partien ungeschlagenen Mozartstädter in praktisch allen Bereichen als klare Nummer eins der Bundesliga aus.

Die Salzburger haben im bisherigen Spieljahr die mit Abstand meisten Siege (21) und wenigsten Niederlagen (3) zu Buche stehen und kamen dabei auf die meisten Tore (64) sowie die wenigsten Gegentreffer (19). Außerdem stand bei der Truppe von Trainer-Altstar und Defensiv-Spezialist Giovanni Trapattoni in 17 von 31 Liga-Partien hinten die Null, im Gegensatz zu allen anderen Mannschaften musste man in keinem Meisterschaftsmatch den Ball öfter als zweimal aus dem eigenen Netz fischen. Dafür blieben Zickler und Co. in keinem der bisher 31 Spiele ohne Torerfolg.

Im Gegensatz zur Vorsaison trumpften die Salzburger diesmal auch in der Fremde auf. Während alle anderen Teams außerhalb ihrer Heimstätten häufiger verloren, stehen bei den Bullen acht Auswärtssiegen nur drei -Niederlagen gegenüber. Daheim sind die Mozartstädter in der Liga bisher sogar ungeschlagen, die einzige Schlappe in Wals-Siezenheim setzte es im Cup-Semifinale gegen Mattersburg. Das 2:3 nach Verlängerung gegen die Burgenländer war auch das einzige Match auf nationaler Ebene, in dem sich Goalie Timo Ochs dreimal geschlagen geben musste.

Für den nun vierfachen Meister geht es in den abschließenden fünf Runden vor allem darum, Sturm Graz einige Rekorde abzujagen. Die Steirer beendeten die Saison 1997/98 mit 81 Punkten (Salzburg derzeit 68), 19 Zählern Vorsprung auf Rapid (Salzburg derzeit 19 vor Mattersburg), einer Tordifferenz von plus 52 (Salzburg derzeit plus 45) und 80 erzielten Treffern (Salzburg derzeit 64). Eine Bestmarke der "Blackys" können die Mozartstädter aber nicht mehr knacken. Sturm krönte sich 1998 schon sieben Runden vor Schluss als Meister, den Salzburgern gelang dies erst fünf Partien vor dem Meisterschaftsende.

(apa/red)