Buchtipp von

Katzen verstehen in 60 Minuten

Ein Buch verrät, wie man Samtpfoten durchschaut – und das in nur einer Stunde

Katzen verstehen in 60 Minuten © Bild: Corbis

Bisher galten Katzen als geheimnisvoll und undurchschaubar – doch damit ist jetzt Schluss. Ein neuer Ratgeber gibt Einblicke in das Verhalten der Katzen und liefert Tipps, wie man mit den Stubentigern am besten umgehen sollte.

Tipp 1: Eigener Tagesrhythmus
Auch wenn es so scheint, dass Katzen das machen, was sie gerade wollen, so haben sie doch ihren Rhythmus. Am Morgen ist ihr Jagdinstinkt aktiv, nach dem Frühstück wird gechillt. Auch die Mittagsruhe ist den meisten Katzen heilig. Am Nachmittag möchten sie dann spielen, bevor sie abends besonders lebhaft werden.

Tipp 2: Kein sechster Sinn
Katzen studieren das Verhalten ihrer Besitzer bis ins kleinste Detail und wissen deshalb ganz genau, wann es einem schlecht geht. Aber nicht – wie meist angenommen –, weil sie einen sechsten Sinn haben, sondern
weil ihnen jede Änderung im gewohnten Verhalten auffällt.

Tipp 3: Schnurrende Aliens
Katzensprache ist erlernbar. Die Tiere kommunizieren über Laute, Körpersprache und ihre Augen. Bei Furcht erweitern sich die Pupillen, zur freudigen Begrüßung wird der Schwanz steil aufgerichtet. Abwechselndes Treten mit den Vorderpfoten und das Schnurren ist ein Zeichen des Wohlbefindens, direktes Anstarren ist eine Angriffsdrohung.

Tipp 4: Mutige Kletterer
Mit ihrem ausgeprägten Gleichgewichtssinn sind Katzen auch in luftigen Höhen wahre Klettermeister. Schwindelgefühle kennen sie nicht. Und: Ihr Richtreflex sorgt im Fall des Falles für eine Drehung und die sichere Landung auf allen vier Pfoten.

Tipp 5: Jagende Lehrlinge
Instinktiv verfolgen Katzen alles, was sich bewegt. Die Jagd auf Mäuse ist allerdings nicht angeboren. Wurde eine Katze vom Muttertier nicht im Fangen und Töten unterrichtet, wird sie es auch nicht mehr lernen. Das ist der Grund, warum so mancher Stubentiger die Maus lebend nachhause bringt und dort laufen lässt.

Katzen verstehen in 60 Minuten
© Thiele Verlag

Kompaktes Katzenwissen
Katzen verstehen in 60 Minuten. Zeitsparender Ratgeber von Nina Merian, Thiele Verlag, 8 Euro.

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Kommentare

Also ich kann schon Tip 1 nicht ab, habe 3 Katzen und die sind alle 3 abends und in der Nacht nicht aktiv. Tip 5 stimmt auch nicht, higgs70 so habe ich es bei einer von meinen Katzen auch gemacht und sie jagt und knabbert auch alles auf.
Ich denke das ist wieder nur ein von vielen Wichtigtuern. Am besten macht man die Erfahrung, wenn man mit Katzen zusammen lebt. Und was ich gesehen habe, entstehen individuelle Freundschaften, daß man niemals verallgemeinern kann. Schon gar nicht ein Buch darüber schreiben (Das sieht man schon an der Beschreibung, was soll das mit "schnurrende Aliens") Humbug!!

"Jedes Katzentier ist ein Meisterstück der Natur" ( Leonardo da Vinci )

Tipp 5 kann ich allerdings nicht unterschreiben. Ich habe meine Katze ab der 2. Lebenswoche von Hand aufgezogen, ihr das Jagen und Töten also nicht beigebracht. Das Resultat sind dennoch täglich mind. 2 getötete Mäuse und die werden ratzefatz vertilgt.

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