Bubble Baba Challenge von

Gummibrust-Schwimmen

Mütterchen Russland packt für einen skurillen Wettbewerb die Plastikfreundin ein.

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    Die aufblasbaren Puppen und ihre Herrchen bzw. - immer öfter auch - Frauchen stehen schon in den Startlöchern.

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    Wer keine eigene Intimbarbie mitbringt, kann sich eine ausleihen.

"Gib Gummi, Dimitri!", schreien die Frauen vom Uferrand, also diejenigen aus Fleisch und Blut, nicht diejenigen, die deren Männer in den Fluten umarmen. Denn bei der "Bubble Baba Challenge" mühen sich die Sportler nicht auf Kajaks ab, sondern auf aufblasbaren Gummipuppen.

Auf der 1.200 Meter langen Strecke bei den Vuoksa-Stromschnellen nahe Sankt Petersburg messen sich sonst Rafter, Extrempaddler und Kajakfahrer. Die größter aller Herausforderungen jedoch ist es, sich von den wilden Wasserfluten nicht von seinem Sexspielzeug herunterschubsen zu lassen. Die Plastikfreundin nicht zu verlieren, ist schließlich die Spielregeln Nummer Eins bei dem promoschwangeren Bewerb, mit dem St. Petersburg Jahr für Jahr die Aufmerksamkeit aller Welt auf sich ziehen will. Und es funktioniert: Die Teilnehmeranzahl ist seit dem ersten Wettschwimmen im Jahre 2003 von 58 auf 800 Sportler - und der gleichen Anzahl an Beischwimmer-Barbies - gestiegen.

"Knockout Kitty" oder "Tropicana Doll"?
Außer dem dreiminütigem Wettschwimmen, bei dem man die aufblasbaren Gummipuppen heil ans Ufer bringen muss, gibt es noch eine ganze Reihe anderer Bewerbe, bei dem beispielsweise das schönste Gummibodypainting gewinnt oder derjenige, der sich den kreativsten Name für die Plastikfreundin ausdenkt.

Mitmachen kann bei dem extraordinären Schwimmevent übrigens jeder - vorausgesetzt man hat die 16 überschritten und besteht den obligatorischen Alkoholtest.