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Brustkrebs: Schützen Sie sich!

Rechtzeitige Vorsorge kann Leben retten. So minimieren Sie das Brustkrebsrisiko.

Frau in weißem Shirt mit rosa Schleife © Bild: Thinkstock/iStockphoto

Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Umso wichtiger ist es, der Gefahr ins Auge zu blicken und alles nur Mögliche zu tun, um das Risiko zu minimieren. Das fängt bei der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung an und reicht bis zur richtigen Ernährung. Lesen Sie hier, wie Sie die Brustkrebsgefahr senken können.

Regelmäßige Kontrolle

Eine schwedische Studie - die bisher weltweit größte - zeigt: Regelmäßiges Screening senkt das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um 29 Prozent. Untersucht wurden Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren. Bei jenen, die regelmäßig eine Mammografie durchführen ließen, starben rund 110 von einer Million. Ohne Screening lag die Zahl der Krebstoten bei 140 von einer Million. Während die Mammografie ab dem 40. Lebensjahr durchgeführt werden sollte, sind für Jüngere die monatliche Selbstuntersuchung sowie der jährliche Besuch beim Frauenarzt Pflicht.

Richtig essen

Eine spezielle Brustkrebs-Diät gibt es nicht. Wer gesund bleiben will, sollte sich schlicht und einfach ausgewogen ernähren. Vorsicht ist beim Grillen geboten, denn verkohltes Fleisch enthält krebserregende Stoffe. Ebenso unratsam: zu fettes Essen. Das schlägt bald auf die Linie, und ein Body Mass Index von über 27 ist zu hoch. Im Fett werden nämlich Östrogene produziert, die in Zusammenhang mit Brustkrebs stehen. Auch Frittiertes sollten Sie sich nicht allzu oft gönnen.

Gesunde Früchte

Wovon Sie hingegen nicht genug bekommen können, sind Obst und Gemüse, v.a. dann, wenn sie aus biologischem Anbau stammen. Auch Früchte, die einen hohen Anteil an Carotinoiden, Flavonoiden oder Phenolum haben, sollen das Brustkrebsrisiko senken. Da diese Stoffe meist auch für die Färbung der Früchte zuständig ist, gilt: Obst mit intensivem Rot, Gelb und Grün eignet sich besonders gut zur Vorbeugung. Ein weiterer Tipp: Sojaprodukte.

Bewegung

Aktive Menschen erkranken seltener an Krebs. Es empfiehlt sich daher, dreimal pro Woche eine Stunde in schnellem Tempo spazieren zu gehen. Studien zeigen außerdem, dass bereits an Brustkrebs erkrankte Frauen von Sport profitieren: Sie haben eine um 80 Prozent geringere Rückfallsquote, wenn sie täglich eine Stunde sporteln.

Warnsignale beachten

  • Knoten in der Brust
  • Neu aufgetretene Einziehungen der Brustwarze
  • Größenveränderung einer Brust
  • Einseitige blutige oder wässrige Sekretion aus der Brustwarze
  • Rötung der Brust
  • Ekzem der Brustwarze
  • Knoten in den Achselhöhlen
  • Schmerzen und Spannungen

Diese Veränderungen müssen nicht, können aber Symptome einer Krebserkrankung sein. Ein umgehender Arztbesuch zur weiteren Abklärung ist daher wichtig!

Weitere Infos auf krebshilfe.net