Brüderliche Rache: "Schumi II" fordert GPDA-Ausschluss von Räikkönen, Alonso

Auch Williams-Testfahrer Wurz soll verstoßen werden Kritik an Michael brachte das Fass zum Überlaufen

Ralf Schumacher hat den Ausschluss von Weltmeister Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Alexander Wurz aus der Fahrervereinigung GPDA gefordert. "Wurz, Räikkönen, Alonso - diese Teilnehmer sollten sofort aus der GPDA ausgeschlossen werden! Entweder erscheinen sie erst gar nicht zu unseren Sitzungen, oder sie schert es einen Dreck, worum es bei der 'GPDA' eigentlich geht. Stattdessen vermischen sie Themen und kritisieren andere Fahrer wie meinen Bruder in unwürdiger Weise. Tut mir Leid, aber sie sollten besser ganz wegbleiben", sagte Ralf Schumacher der "Bild am Sonntag".

Der Toyota-Pilot stärkte damit seinem Bruder in der so genannten Monte-Carlo-Affäre erneut den Rücken. Vor dem Grand Prix von Monaco war Rekordweltmeister Michael Schumacher kurz vor Ende der Qualifikation nach einem Fahrfehler stehen geblieben. Andere Piloten hatten danach keine Chance mehr, die Bestzeit des Ferrari-Piloten zu unterbieten. Schumacher war wegen dieses Manövers bestraft worden und musste aus der letzten Reihe starten.

Für sein Verhalten war der Rekordweltmeister auch von seinen Fahrerkollegen immer wieder kritisiert worden. Der Kanadier Jacques Villeneuve ist sogar aus der GPDA ausgetreten. "Jeder Mensch darf und kann Fehler machen. Aber die Art und Weise, wie einige unserer Fahrer-Kollegen über Michael hergefallen sind, ist nicht zu akzeptieren", betonte Ralf Schumacher. "Niemand hat so viel für die GPDA getan, so viel privates Geld investiert wie Michael. Ohne ihn würde es die GPDA und ihre Arbeit für die Sicherheit der Formel 1 gar nicht geben."aben sich die Franzosen nicht beteiligt.

(apa/red)