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Britische Notenbank erhöht erstmals seit 2007 Leitzins

Von 0,25 auf 0,50 Prozent

In Großbritannien steigen erstmals seit zehn Jahren die Zinsen. Die Bank of England (BoE) entschied am Donnerstag, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute um einen Viertelpunkt auf 0,5 Prozent anzuheben. Die Entscheidung fiel mit sieben zu zwei Stimmen. Die BoE hatte den Leitzins im August 2016 nach dem Brexit-Schock auf das historisch niedrige Niveau von 0,25 Prozent gesenkt.

Die Notenbank reagiert nun mit der geldpolitischen Rolle rückwärts auf die stark anziehende Inflation auf der Insel, die an der Kaufkraft der Briten nagt. Seit dem EU-Austrittsvotum vom 23. Juni 2016 hat das Pfund deutlich abgewertet, was Importe verteuert und so die Preise anheizt. Mittlerweile liegt die Teuerungsrate mit drei Prozent weit über der Zielmarke der BoE. Eine straffere Geldpolitik stärkt tendenziell die Währung und dämpft den Preisauftrieb.

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