Britische Irak-Truppen auf 2500 gesenkt: Halbierung der Soldatenstärke im Frühling

USA nicht überrascht über den britischen Plan Weißes Haus: GB verfolgt seine Irak-Strategie weiter

Die US-Regierung hat die Ankündigung seines engen Verbündeten Großbritannien, seine Truppenstärke im Irak zu halbieren, als nicht überraschend bezeichnet. Die Entscheidung des britischen Premierministers Gordon Brown sei "im Einklang" mit Londons bisherigen Ankündigungen, sagte Nikki McArthur, eine Sprecherin des Weißen Hauses in Washington.

Die britische Regierung wolle ihre Truppenpräsenz im Südirak in dem Maße verringern, in dem die irakischen Sicherheitskräfte in der Lage seien, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dieses Ziel verfolgten alle Länder mit Truppen im Irak, betonte die Sprecherin.

Brown hatte vor dem Unterhaus in London angekündigt, die Zahl der britischen Soldaten im Süden des Irak werde bis zum kommenden Frühjahr auf 2500 reduziert. Bereits vergangene Woche hatte der Labour-Chef bei einem Irak-Besuch mitgeteilt, bis Ende des Jahres würden 1000 der 5500 im Irak stationierten Briten abgezogen.

(apa/red)