Briten schießen weiter scharf: Auch Brown schließt Militäreinsatz gegen Iran nicht aus

Nachfolger Blairs galt bisher als eher kriegskritisch Treffen zwischen Solana und Atomunterhändler fix

Briten schießen weiter scharf: Auch Brown schließt Militäreinsatz gegen Iran nicht aus

Der britische Premierminister in spe Gordon Brown will militärische Reaktionen im Atomstreit mit dem Iran nicht ausschließen. Er denke, dass "mulitlateraler Druck" im Umgang mit Teheran ein gutes Mittel sei, sagte der Finanzminister.

Auf die Frage von Journalisten, ob er eine militärische Intervention ausschließe, wollte Brown sich nicht festlegen. "Was wir nicht wollen, ist eine Situation, in der die Kontrolle verloren geht, gegenüber Nordkorea, gegenüber dem Iran und afrikanischen Staaten", sagte Brown.

Brown gilt gemeinhin im Vergleich zu dem scheidenden Premier Tony Blair als kriegskritischer.

Treffen zwischen Solana und Atomunterhändler
Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana und der iranische Atomunterhändler Ali Larijani wollen am Donnerstag zusammentreffen.

Solana und Larijani waren zuletzt Ende April in der türkischen Hauptstadt Ankara zu Gesprächen zusammengekommen. Dabei hatten sie allerdings keine Fortschritte erzielt. Die EU und die Vereinigten Staaten fürchten, dass die iranische Führung an Atomwaffen arbeitet

(apa/red)