Bewegendes Interview von

Brigittes Alkoholbeichte

Vier gescheiterte Ehen sind schuld an Nielsens schwerer Sucht

Bewegendes Interview - Brigittes Alkoholbeichte © Bild: RTL

Brigitte Nielsen mit einer Wodkaflasche in der Hand, am Boden liegend. Diese Bilder schockierten Freunde und Fans gleichermaßen. Offensichtlich hatte die trockene Alkoholikerin im August 2012 in einem Park in Los Angeles einen schlimmen Rückfall erlitten. Nun spricht sie erstmals über den schwachen Moment.

Beruflich läuft es bei der großen Blonden derzeit bestens: Gleich zwei TV-Angebote hat sie in der Tasche. Und das trotz der desaströsen Alk-Bilder. Was war denn da passiert? "Ich bin eine trockene Alkoholikerin und ich denke, jeder in Deutschland und in der Welt sollte wissen, dass das eine Krankheit ist, für die es zwar keine Heilung gibt, aber die sich bessern kann. Ich habe es geschafft fünf Jahre lang trocken zu bleiben und jetzt hab ich leider einen Rückfall erlitten." Woran genau das gelegen hat? "Ich weiß es nicht. Wenn ich das wüsste, könnte ich mich besser davor schützen. Ich glaube es ist eine Kombination aus vielen Dingen. Vielleicht hab ich meine Kinder vermisst oder meine Mutter. Es könnte einfach insgesamt ein schlechter Tag gewesen sein."

Gescheiterte Ehen Schuld an Misere

Gegenüber RTL äußert Brigitte Nielsen offen, was sie überhaupt in die Alkoholsucht getrieben hat. Es war nicht der große berufliche Druck, sondern resultierte aus vier gescheiterten Ehen. Erst kürzlich hat auch Arnold Schwarzenegger ein Tete-a-Tete mit der Schauspielerin bestätigt. Vor allem die 13 Jahre an der Seite des Rennfahrers Raoul Meyer-Ortolani hätten an ihr gezehrt: "Er war ein Tyrann. Ich war so unglücklich und ich glaube das ist der Grund, warum ich angefangen hab zu trinken."

Derzeit scheint sie mehr Glück in der Liebe zu haben: Seit sechs Jahren ist der 15 Jahre jüngere Barkeeper Mattia Dessi an ihrer Seite, er hat sie auch zu ihrem ersten Entzug überredet und steht Brigitte auch weiter bei. "Er kennt meine Alkoholkrankheit ganz genau. Für mich war ja nicht das schlimmste der Rückfall, sondern dass diese schrecklichen Bilder um die Welt gingen. Er hat mich dabei unterstützt, mit diesem ganzen Medienwirbel zurecht zu kommen."

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