Briefbombenalarm im Tiroler Landtag: Brief mit Drähten und Schwarzpulver in der Post

Kuvertinhalt entpuppte sich als eine Attrappe Sendung wird von Spezialisten in Wien untersucht

Briefbombenalarm im Tiroler Landtag: Brief mit Drähten und Schwarzpulver in der Post © Bild: APA/Techt

Die "Liste Fritz" im Tiroler Landtag war am Montag Ziel einer Briefbombenattrappe. Ein Sprecher der stärksten Oppositionspartei bestätigte entsprechende Medienberichte. Verletzt wurde niemand, der Fund wird nun von Spezialisten der Exekutive in Wien untersucht.

Hintergrund könnten die seit dem Landtagswahlkampf 2008 heftig geführten Debatten um die Agrargemeinschaften sein, die heute zum Teil früheres Eigentum der Gemeinden verwalten. Der Anwalt mehrerer Gemeinden, die auch rechtlich gegen die Agrargemeinschaften bis zu Höchstgerichten vorgegangen waren, ist einer der nunmehrigen Landtagsabgeordneten der Liste, Andreas Brugger.

Die Attrappe war an Brugger adressiert. Die Sekretärin des Landtagsklubs öffnete den Brief seitlich mit einer Schere, wobei Drähte und eine Dose zum Vorschein kamen. In der Dose befand sich eine Patrone mit Schwarzpulver. Als Absender war "Agrar Tirol" zu lesen gewesen. Außerdem wurde ein Hakenkreuz auf dem Kuvert angebracht.

(apa/red)

Kommentare

melden

naja das Hackenkreuz halte ich für einen schlechten Versuch die Beamten auf die falsche Fährte zu locken...

melden

Re: naja es wird immer gefaehrlicher in Oesterreich.......Strengere gesetze gegen neonazis waeren angebracht. Hetzer sollten politikverbot bekommen. Wo sind wir denn hier????

Seite 1 von 1