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Brennender Lkw legte Tiroler A13 lahm

Der Tankwagen soll Ammoniak geladen haben

Verkehr - Brennender Lkw legte Tiroler A13 lahm © Bild: APA

Ein brennender Lkw hat Dienstagfrüh die Brennerautobahn (A13) bei Schönberg im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) lahmgelegt. Laut ersten Informationen soll der Tankwagen Ammoniak geladen haben. Für die Löscharbeiten mussten beide Fahrtrichtungen vorübergehend gesperrt werden.

Die Einsatzkräfte waren kurz nach 8.00 Uhr alarmiert worden. Der Verkehr wurde in diesem Abschnitt über die Brennerbundesstraße (B182) umgeleitet. Die Dauer der Sperre war vorerst nicht absehbar.

Der brennende Lkw bereits gelöscht. Entwarnung konnte aber vorerst noch keine gegeben werden, erklärte Stefan Thaler von der Landeswarnzentrale der APA: "Die Gefahr ist noch nicht gebannt".

Explosionsgefahr

"Der Tankwagen ist mit einer Ammoniaklösung beladen", so Thaler. Jetzt müsse der Stoff gefahrlos entsorgt werden. Bis auf Weiteres sollen daher Bewohner im Raum Schönberg Fenster und Türen geschlossen halten, hieß es. Fahrzeughaltern in Nähe des Gefahrenbereiches wurde geraten, die Fenster zu schließen und die Umluft einzuschalten.

"Es handelt sich um eine 35-prozentige Ammoniaklösung mit der UN-Nummer 2672 (Kennnummer für gefährlichen Stoffe, Anm.)", so Thaler. Unter anderem sei der Stoff ätzend und könne Haut, Augen und Atemwege schädigen, vor allem im Brandfall. Deswegen sei insbesondere im Nahbereich Vorsicht geboten, hieß es. Bei Hitzeeinwirkung könne der Druck im Behältnis steigen, somit bestehe Explosionsgefahr.

Bergung hat begonnen

Laut Asfinag trafen bereits Spezialfahrzeuge an der Unfallstelle ein, um Zugmaschine und Tankwagen zu bergen und zum Kettenanlegeplatz zu bringen. Zuvor müssten aber Experten der Feuerwehr über die weitere Vorgehensweise entscheiden, hieß es. Unter anderem darüber, ob die Ladung unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen umgepumpt werden müsse.

Die Behinderungen in Richtung Süden würden aus derzeitiger Sicht noch einige Stunden andauern. Nach dem Abtransport des Lkw folgten die Aufräumarbeiten. Zudem müssten die Schäden an der Fahrbahn begutachtet werden. Die Rückstaus waren "erheblich" und reichten bis zum Brenner bzw. Innsbruck zurück.

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