Braunbär Bruno kommt ins Museum: Erschossenes Tier wurde gut konserviert

Wo Bruno zu sehen sein wird, ist noch "völlig offen" Der Bär soll möglichst natürlich dargestellt werden

Der im vergangenen Sommer erschossene Braunbär Bruno wird voraussichtlich ab Jahresende im Museum zu sehen sein. Ein Präparator habe den Kadaver in Augenschein genommen, bestätigte der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, einen Bericht. Der Bär sei präparierfähig. "Er ist sehr gut konserviert, weil er umgehend eingefroren wurde und nicht schon Zersetzungsprozesse eingesetzt haben."

Zunächst werde es mehrere Wochen dauern, bis das Fell gegerbt ist. Weitere zweieinhalb Monate werde die Präparation in Anspruch nehmen. "Wir gehen davon aus, dass es bis zum Ende des Jahres ein fertiges Präparat geben wird."

In welchem Museum der ausgestopfte Bär gezeigt werden soll, sei aber nach wie vor "völlig offen", sagte Eichhorn. Es werde nicht zwingend das Museum Mensch und Natur in Schloss Nymphenburg in München sein.

Der Bär solle möglichst natürlich dargestellt und in ein natürliches Umfeld eingebettet werden. "Wir wollen weder einen bedrohlichen Grizzly mit aufgerissenem Maul noch einen sehr verniedlichten Teddybär."

(apa/red)