Brandkatastrophe in Indien: Vermutlich
bis zu 100 Menschen ums Leben gekommen

Feuer wütete auf Messegelände: Drei Hallen zerstört Großteil der Todesopfer waren Frauen

Brandkatastrophe in Indien: Vermutlich
bis zu 100 Menschen ums Leben gekommen

Bei einem Brand auf dem Messegelände der indischen Stadt Meerut sind vermutlich bis zu 100 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten indische Fernsehsender am Montagabend. Der Polizeichef in der Stadt 80 Kilometer nordöstlich von Neu Delhi nannte dem Sender Star News eine bestätigte Zahl von 45 Todesopfern. Die meisten von ihnen seien Frauen gewesen. 100 weitere Messebesucher wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Sender zeigten Bilder von drei großen Messehallen, die bis auf ihr Gerüst niedergebrannt waren. Löschmannschaften bemühten sich, die noch lodernden Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Ursache des Brandes im Victoria Park war zunächst unbekannt.

Einige Medien berichteten, die Behörden vermuteten einen Kurzschluss als Auslöser. Augenzeugen gaben an, eine Klimaanlage in einer der Hallen habe Feuer gefangen. Die Bauten auf dem Ausstellungsgelände bestanden aus Kunststoffplanen, die sich als leicht entflammbar erwiesen. Zum Zeitpunkt des Unglücks hatten sich rund 2.000 Messebesucher in dem Areal aufgehalten.

Die Regierung des Bundesstaats Uttar Pradesh ordnete eine Untersuchung an. Den Hinterbliebenen der Opfer wurde eine Entschädigung in Höhe von 20.000 Rupien (368 Euro) zugesagt.

(apa/red)