Brandanschlag auf islamischen Friedhof in Wien: Die Polizei hat nun eine erste Spur

Augenzeuge meldete sich bei den Behörden

Nach dem Brandanschlag auf den islamischen Friedhof in Wien hat die Polizei eine erste Spur: Wie Werner Autericky vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) am Dienstag der APA sagte, meldete sich nach den Medienberichten ein Augenzeuge, der offenbar den Tatort beobachtet hatte. "Diese Angaben müssen wir aber erst überprüfen", sagte Autericky.

Die chemischen Analysen des Tatorts lagen noch nicht vor. Es dürfte laut dem Kriminalisten aber so sein, dass außer Benzin kein zusätzlicher Brandbeschleuniger verwendet wurde. Die Ermittler vermuten den Täterkreis im fremdenfeindlichen Milieu. Es sei zwar kein Lausbubenstreich gewesen, "dafür war es zu heftig und dafür gibt es auch einen zu starken politischen Bezug", sagte Autericky. Es gebe aber auch keinen hohen Grad der Professionalität bei der Aktion. Der LVT-Vertreter: "Es war kein Terroranschlag."

(apa/red)