Brand in schwechater OMV-Heizkraftwerk:
Flammeninferno forderte keine Verletzten

Alle Mitarbeiter konnten rechtzeitig evakuiert werden Kein Flammen-Übergreifen auf angrenzende Objekte

Brand in schwechater OMV-Heizkraftwerk:
Flammeninferno forderte keine Verletzten © Bild: APA/Pfarrhofer

Ein Heizkraftwerk ist auf dem Gelände der OMV-Raffinerie in Schwechat (Bezirk Wien-Umgebung) in Vollbrand geraten. Das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht, ein Übergreifen auf angrenzende Objekte verhindert, so Unternehmenssprecher Thomas Huemer. Die Flammen forderten keine Verletzten, die Feuerwehrkräfte standen im Großeinsatz.

Das betroffene Heizkraftwerk 2 versorgt die Raffinerie mit Strom und Gas, so Huemer. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Die Mitarbeiter des brennenden Heizkraftwerkes wurden rechtzeitig evakuiert und Sicherheit gebracht, berichtete "144 - Notruf NÖ". Das Rote Kreuz Schwechat verblieb für die Dauer der Löscharbeiten dennoch am Einsatzort. Aus Niederösterreich rückten vier Feuerwehren aus Schwechat an, so NÖ Landesfeuerwehrsprecher Thomas Neuhauser. Außerdem standen Mitglieder der Betriebsfeuerwehren der Raffinerie Schwechat und der Wiener Feuerwehr im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Die Ursache für das Feuer war noch nicht bekannt, Experten werden die Ursache evaluieren. Gefahr für die Umgebung und Anrainer bestand nicht.

Auch an anderer Stelle befanden sich hohe Flammen auf dem OMV-Gelände. Die OMV fackelte überschüssiges Gas kontrolliert ab. Der Vorgang stand allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Brand, betonte Huemer.

(apa/red)