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BP-Wahl: Stadt Linz stoppt Aussendung der Wahlkarten

Bürgermeister Luger kann Missbrauch nicht ausschließen

Die Stadt Linz hat die Aussendung von Wahlkarten für die Bundespräsidentenwahl am 4. Dezember gestoppt. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) begründete dies im ORF Radio OÖ, dass Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne. Das Vorarlberger Landeskriminalamt ermittelt derzeit gegen Journalisten, die aus Recherchegründen versucht haben, Wahlkarten mit falscher Pass-Nummer zu beantragen.

So soll es laut dem Bürgermeister in Linz gelungen sei, ohne Passnummer eine Wahlkarte zu beantragen. Dies hieße, es könnten Karten beantragt worden sein ohne Wissen der jeweiligen Person. Daher habe er veranlasst, den Versand von mehr als 2.000 ausgestellten Wahlkarten einzustellen. Sie müssten nun neuerlich überprüft werden. Ab sofort könne nur mehr über das Internetportal des Innenministeriums eine Wahlkarte online beantragt werden.

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