Bombenexplosion in Istanbul: Sprengsatz detoniert in Büro der Regierungspartei

Zehn Verletzte bei Anschlag in der Türkei

Bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag auf ein Büro der türkischen Regierungspartei AKP sind in Istanbul mindestens zehn Menschen verletzt worden. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi ereignete sich die Explosion am Eingang des Gebäudes im europäischen Teil der Stadt. Zu diesem Zeitpunkt habe im Obergeschoss eine gut besuchte Parteiversammlung stattgefunden. Unter den Verletzten seien vier Polizisten und zwei Parteifunktionionäre.

Istanbuls Gouverneur Muammer Güler sagte, es sei eine selbstgebastelte Paketbombe detoniert. Es werde untersucht, ob das Paket von der Post oder einem Kurierdienst gebracht worden sei. Istanbul ist immer wieder das Ziel von Anschlägen von Islamisten, militanten Kurden und Linksextremisten. Im Juli starben 17 Menschen, als zwei Sprengsätze in einem Arbeiterviertel der Zwölf-Millionen-Metropole explodierten.

Die Hintergründe des Anschlags im Stadtteil Sütlüce waren zunächst unklar. Die Polizei wertete Bilder von Überwachungskameras aus, um die Bombenleger zu ermitteln. Istanbul ist immer wieder das Ziel von Anschlägen von Islamisten, militanten Kurden und Linksextremisten. Im Juli starben 17 Menschen, als zwei Sprengsätze in einem Arbeiterviertel der Zwölf-Millionen-Metropole explodierten.

(apa/red)