Bombendrohung gegen schwedisches AKW: Kraftwerk musste evakuiert werden!

Polizei: Keine akute Gefahr - Betrieb aufrecht

Das Atomkraftwerk Forsmark an der schwedischen Ostseeküste nördlich von Stockholm ist nach einer Bombendrohung teilweise evakuiert worden. Man nehme die Bombendrohung ernst, hieß es seitens der Polizei.

Es bestehe keine unmittelbare Gefahr, hieß es. Das für den Betrieb des Kraftwerks notwendige Personal blieb an seinen Arbeitsplätzen, ein Teil des Hilfspersonal wurde jedoch aus dem Kraftwerksbereich gebracht.

Nach Angaben der schwedischen Strahlensicherheit SKI wurden Suchhunde eingesetzt, um das Gelände des Kraftwerks auf mögliche Sprengkörper zu untersuchen. Rund um das Kraftwerk wurden weiträumige Absperrungen errichtet. Die Kraftwerksleitung wollte die Vorgänge vorerst nicht näher kommentieren und verwies auf den stattfindenden Einsatz der Polizei.

Laut dem Privatfernseher TV 4 hat das an der Westküste Schwedens befindliche Atomkraftwerk Ringhals nach dem Bekanntwerden der Bombendrohung gegen Forsmark die Alarm-Bereitschaft erhöht. Seitens der Betreiber hieß es, es läge keine direkte Drohung gegen Ringhals vor. Ringhals verfügt über vier, Forsmark über drei Reaktorblöcke. Beide gehören zum staatlichen Energiekonzern Vattenfall.(apa/red)