Bombenanschläge erschüttern Rom:
Zwei Botschaftsmitarbeiter werden verletzt

53-jährigem Opfer droht Amputation eines Arms Italienische Anarchisten bekennen sich zu Attentaten

Bombenanschläge erschüttern Rom:
Zwei Botschaftsmitarbeiter werden verletzt

Bombenexplosionen in Rom: Zwei Paketbomben sind in den Botschaften der Schweiz und Chiles explodiert und haben zwei Menschen verletzt. Der erste Sprengsatz explodierte gegen Mittag, als ein Angestellter der Schweizer Botschaft eine Postsendung öffnete. Dabei erlitt der 53-Jährige schwere Verletzungen an den Händen. Der Mann musste notoperiert werden, ihm droht die Amputation eines Arms. Rund drei Stunden später explodierte eine weitere Paketbombe in der chilenischen Botschaft. Dabei wurde ebenfalls ein Mitarbeiter der Botschaft an den Händen verletzt. Eine italienische Anarchistengruppe hat sich zu beiden Anschlägen bekannt.

Ihr Bekennerschreiben habe sich in einer kleinen Schachtel befunden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Diese habe neben einem der beiden Botschaftsmitarbeiter gelegen, die bei den Explosionen verletzt worden waren. Bei der Anarchistengruppe handele es sich um die "Federazione Anarchica Informale".

"Wir zerstören das Herrschaftssystem"
Wir haben uns entschlossen, von neuem unsere Stimme zu Gehör zu bringen, mit den Worten und den Taten", heißt es in dem Schreiben. Wir zerstören das Herrschaftssystem." Unterschrieben wurde von einer revolutionären Zelle der anarchistischen Gruppe.

Die italienischen Ermittler hatten anarchistische Kräfte als wahrscheinliche Verschicker der Briefbomben an die Botschaften der Schweiz und Chiles vermutet. Der italienische Außenminister Franco Frattini verurteilte den Anschlag. Er drückte den Opfern seine Solidarität aus. "Der Anschlag hat internationale Aspekte", sagte der römische Bürgermeister Gianni Alemanno.

Sicherheitsvorkehrungen in Österreich wurden erhöht
In der österreichischen Botschaft wurden wie in anderen Auslandsvertretungen auch die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, berichtete Botschafter Christian Berlakovits. Aus Sicherheitsgründen wurden dort keine Briefe geöffnet.

(apa/red)

Kommentare

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studenten können gleich bei den grünen studenten demonstranten zu suchen anfagen!
wann kommt ein gesetzt, was uns vor diesen grünen linksradikalen schützt!
es gehören auch haftstrafen für die schei.. grün demonstranten die einfach nur auf krawall aus sind.
beim fußball werden auch gleich haftstrafen ausgesprochen für randalierer und hools!

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Re: studenten ja das sind alles Brüder im Geiste die linken Randalierer dort und hier.

Berndorferbaer melden

Re: studenten glaubst wirklich daß so schlimm ist mit den grün-studenten? mir geht das auf den keks, wenn demonstriert wird, wer ist dabei, mütter mit ihren kindern, oft sogar noch im kinderwagen, die haben es gut, sie müßen sich für ihre anpritschte mutter nicht schämen. studenten, junge, die in deutschland harz 4 beziehen und arbeitslose. ob das aber grüne sind, kann ich nicht sagen. jedoch wer hat zeit zum demonstrieren? na ja, denk dir\'s, möchte hier niemanden beleidigen. denk einmal an die au zurück, da gabs kohle fürs demonstrieren!!!!

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