Bombenalarm wegen Koffers vor Kärntner BZÖ-Zentrale: Gepäckstück neben Mistkübel

Spezialeinheit des Innenministeriums angefordert Experten gaben Entwarnung: Der Koffer war leer

Als unbegründet erwies sich in Klagenfurt die Angst vor einem möglichen Sprengstoffanschlag. Ein vor der BZÖ-Zentrale in der Innenstadt gefundener Koffer war leer. Das ergaben Untersuchungen von Experten aus dem Innenministerium, die Entwarnung geben konnten.

Einer Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes Group 4 war das neben einem Abfalleimer, wenige Schritte vom Eingang der Parteizentrale, abgestellte Gepäckstück verdächtig vorgekommen und sie hatte die Polizei alarmiert. Die Sicherheitskräfte riegelten die Straßen in der Umgebung des Fundortes ab und forderten ein Expertenteam aus Wien an.

Während der rund halbstündigen Untersuchung des blauen Stoffkoffers wurden alle Geschäfte und Lokale in der Umgebung der Parteizentrale geschlossen und die Bewohner der umliegenden Häuser evakuiert. Schließlich ergaben Röntgenaufnahmen, dass der Koffer völlig leer war, und die Bombenwarnung wurde aufgehoben.

Vor rund vier Jahren, im Oktober 2003, wurde auf das Parteigebäude Ecke 8. Mai Straße - Karfreitstraße, in dem damals noch die FPÖ residierte, ein Brandanschlag verübt. Zur tat bekannten sich drei junge Männer, die damit gegen die Politik der Haider-Partei protestieren wollten. (apa)