Bologna-Star Arnautovic bereit für Empoli-Einsatz

von Bologna-Star Arnautovic bereit für Empoli-Einsatz © Bild: APA/APA/AFP/MIGUEL MEDINA

Marko Arnautovic ist bei Bologna im Sturm gesetzt

Entwarnung gibt es aus der Emilia-Romagna bezüglich des Oberschenkels von ÖFB-Stürmer Marco Arnautovic. Der Bologna-Goalgetter, aktuell der erfolgreichste Torschütze in Italiens Serie A, wird seinem Club am Samstag (15.00) auch im Heimspiel gegen Empoli zur Verfügung stehen, nachdem er bereits am Donnerstag vorwiegend mit der Mannschaft trainiert hat. Salzburgs Champions-League-Gegner Milan muss am Sonntag im Schlagerspiel gegen Napoli ran.

Arnautovic steht mit sechs Volltreffern an der Spitze der Torjäger-Liste. Der Wiener war während des 2:1-Siegs gegen Fiorentina in der 72. Minute angeschlagen vom Platz gegangen, Untersuchungen unter der Woche offenbarten aber keine schlimmere Verletzung. Ein Ausfall des Österreichers war am Freitag bei der Pressekonferenz von Trainer Thiago Motta gar kein Thema. Vielmehr schien Bolognas Lebensversicherung später im offiziellen Matchkader auf.

Arnautovic könnte in der kommenden Woche zum ÖFB-Rekordteamspieler aufsteigen. Noch zwei Einsätze fehlen dem 33-Jährigen, um Andreas Herzog (103 A-Ländermatches für Österreich) hinter sich zu lassen. Die rot-weiß-rote Auswahl trifft in der Nations-League-Division A am Donnerstag bzw. Sonntag auf Weltmeister Frankreich und Kroatien.

Am Wochenende hat Arnautovic Gelegenheit, sich für diese beiden Highlight-Partien warmzuschießen. Der Erfolg gegen Fiorentina war der erste Sieg Bolognas in dieser Serie-A-Spielperiode. Zumindest das haben die "Rossoblu" mit Stefan Posch als zweitem ÖFB-Legionär Empoli voraus, das noch auf den ersten Dreier wartet.

In der Tabelle belegt Bologna den 12. Platz, an der Spitze steht Napoli, gefolgt von Atalanta und Milan. Das Trio hält bei 14 Punkten. Die Neapolitaner haben bewerbsübergreifend vier Spiele in Folge gewonnen, dabei unter anderem in der Champions League gegen Liverpool (4:1) dominiert. Milan muss im Topspiel der 7. Runde weiter auf die Stürmer Ante Rebic und Divock Origi verzichten, was für Trainer Stefano Pioli allerdings kein größeres Problem darstellt. "Ich habe gute Spieler und bin nicht beunruhigt nach dem guten Start in die Saison", sagte er.