Luftfahrt von

Vermisste Boeing: Wer ist schuld?

China kritisiert Malaysia scharf: Mangel an Informationen und Such-Vergeudung

Malaysia Flugzeug vermisst © Bild: REUTERS/Jason Lee

Nach neuen Angaben zum Verschwinden des Fluges MH370 hat Chinas Ministerpräsident den malaysischen Premier am Telefon in die Pflicht genommen. Die Ermittler müssten umfassendere Details und verlässliche Daten bereitstellen, habe Li Keqiang seinem Amtskollegen Najib Razak aus Kuala Lumpur gesagt, berichteten die Abendnachrichten des Staatssenders CCTV am Montag.

Er hoffe, Malaysia werde den Fokus seiner Suchaktion so schnell wie möglich genau mitteilen, sagte Li Keqiang den Angaben zufolge. Zuvor hatte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua die malaysischen Behörden scharf attackiert. Das Passagierflugzeug mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg nach Peking verschollen. Etwa zwei Drittel der Passagiere sind Chinesen.

Letzter Funkspruch vom Kopiloten

Der letzte Funkspruch aus dem Cockpit der verschwundenen Malaysia Airlines-Maschine stammte nach neuesten Angaben wahrscheinlich nicht vom Piloten, sondern vom Kopiloten. Das berichtete Airline-Chef Ahmad Jauhari Yahya am Montag. Mit Sicherheit könnten die Experten aber bisher nicht sagen, wer ins Bordmikrofon sprach.