Bodenpersonal erhält 3 Prozent höhere Gehälter: Gehaltsstreit bei AUA ist beendet

PLUS: Mitarbeiter werden auch an Erfolg beteiligt

Der Gehaltskonflikt beim Bodenpersonal der börsenotierten Luftfahrtgruppe Austrian Airlines (AUA) ist beendet. Die Verhandlungspartner einigten sich in der jüngsten Kollektivvertragsverhandlungsrunde auf eine Erhöhung der Ist-Gehälter um 3,0 Prozent. Der Abschluss gilt rückwirkend per 1. November 2006 für eine Laufzeit von 24 Monaten, teilten die Verhandlungspartner mit.

Zusätzlich wurde eine Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung in Höhe von 0,3 Prozent vereinbart. Die Ausgestaltung dieses Modells soll bis Jahresende 2007 abgeschlossen sein.

Die Einigung gilt für die rund 3.500 kaufmännischen und technischen Angestellten der Austrian Airlines-Gruppe mit den Airlines Austrian (AUA), Austrian arrows und Lauda Air.

Die Verhandlungspartner - darunter AUA-Vorstandschef Ötsch, Boden- Betriebsratsvorsitzender Junghans, Gritta Grabner von der Wirtschaftskammer Österreich und GPA-DJP-Gewerkschafter Proyer - sprachen übereinstimmend von einem "tragfähigen Kompromiss".

(apa/red)